Ex-Bürgermeister schauen sich lieber nackte Frauen an

Ist das schon Sexismus? Die Ex-Bürgermeister der Partei die Linke Dr. Herbert Burmeister und Dr. Uwe Malich haben sich in der letzten Ausgabe des KaWe-Kuriers zu dessen 30. Geburtstag geäußert. Neben den üblichen Lobreden haben sie den Humor des Anzeigenblatts hervorgehoben. Dabei bezogen sie sich auch auf die schlichten Begleittexte der Nacktfotos der letzten Seite des KaWe-Kuriers. Junge nackte Frauen werden dort unter dem Titel „Märkische Schönheiten“ abgebildet und ein schräger Text versucht dem Foto, ein Thema zu verpassen.

Dr. Uwe Malich (die Linke), ehemaliger Bürgermeister von Wildau, stand öfter wegen schmuddeliger Äußerungen über Frauen in der Kritik. Den 8. März als internationalen Frauentag hat er gerne für einen Gruß an die Frauen zum Anlass genommen. Die Formulierungen waren aber nicht immer glücklich gewählt. Das eine oder andere Mal gab es heftige Zornesäußerungen von Frauen, die sich durch seine Sprüche verletzt fühlten.

Nackte Frauen im KaWe-Kurier

Von Dr. Herbert Burmeister (die Linke), ehemaliger Bürgermeister von Schulzendorf, waren solche Vorlieben bisher nicht bekannt. In der genannten Ausgabe des KaWe-Kuriers gesteht er aber, dass er den KaWe-Kurier immer von hinten liest. Die Märkischen Schönheiten und die Begleitsprüche seien ein wichtiger Grund dafür. Nun sind die Begleitsprüche vom Inhalt her nicht unbedingt wertvoll. Also scheint ihn das Foto einer nackten Frau besonders zu begeistern, sodass der Wissenserwerb aus dem KaWe-Kurier weniger wichtig ist, als sich die nackte Frau anzusehen. Das befördert einem Bilder vor das geistige Auge, die man nicht haben möchte.

Seltsam ist es schon, wenn eine Anzeigenzeitung nackte Frauen abbilden muss, um Leser zu binden. Dass sich ehemalige Bürgermeister davon 30 Jahre lang begeistern lassen ist genauso schräg. Sollte sich nun DIE SCHULZENDORFERN auch nackt zeigen?

Neue Außenstelle des Ordnungsamtes

Die Verwaltung in Schulzendorf arbeitet intensiv daran, den Service für die Bürger auszubauen. Kurze Wege und die Nähe zum Bürger gehören dazu. Nun wurde eine neue Außenstelle des Ordnungsamtes eingerichtet. Es handelt sich dabei um einen Servicepunkt, der den Standort wechseln kann, um damit immer Nahe am Menschen zu sein.

Am vergangenen Freitag wurde der Servicepoint eingeweiht. Ein stilvolles Design zeichnet den Arbeitsplatz aus. Unter modernen Arbeitsbedingungen können die MitarbeiterInnen des Ordnungsamtes Anzeigen der Bürger entgegen nehmen, Beratungen zum Umweltschutz geben und das Verhalten der Verkehrsteilnehmer prüfen. Der Servicepoint ist mit modernster Kommunikationstechnik ausgestattet. Glasfaseranschluss mit hoher Übertragungsrate sichert den elektronischen Austausch mit dem Landkreis, das hilft besonders schnell bei der Fahrzeughalterermittlung.

Der neue Arbeitsplatz wirkt trotz der modernen Ausstattung eher schlicht und einfach. Nach aktuellen psychologischen Erkenntnissen senkt dies die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme für die Bürger. Äußerlich wirkt der Servicepoint wie Sperrmüll, tatsächlich handelt es sich hier um einen wissenschaftlichen Versuch für die Täterermittlung. Man vermutet, dass Bürger ihren Sperrmüll dazu stellen werden. Da der Servicepoint aber Tag und Nacht videoüberwacht ist, werden die Täter schnell festgestellt.

Der Servicepoint hat circa 70.000 € gekostet, die Ausgabe muss sich der Bürgermeister noch vom Gemeinderat genehmigen lassen. Am 15. Oktober geht die neue Außenstelle ans Netz.

Für Gehweg müssen Bäume weichen

Die Märkische Allgemeine Zeitung berichtete in der vergangenen Woche über eine Entscheidung des Gemeinderats in Schulzendorf. Ein sicherer Schulweg soll in der Walther-Rathenau-Straße entstehen. Der Gehweg soll vom Ritterschlag bis zur Wagnerstraße gebaut werden, damit die Kinder zukünftig sicher zur Schule kommen. Bisher war nicht bekannt, dass in der Walther-Rathenau-Straße die Kinder einer Gefahr ausgesetzt sind. Der Gehweg sei notwendig, weil die Kinder wegen der Baumwurzeln nicht auf dem Grünstreifen gehen können. Außerdem stünden dort parkende Autos. Da braucht doch bloß das Ordnungsamt mal langgehen und Knöllchen verteilen. Das Parken ist doch auf den Grünflächen verboten. Außerdem können doch die Anwohner ihr Auto auf das Grundstück stellen, wie alle anderen auch.

Die armen Kinder können also nicht auf dem Grünstreifen gehen, weil dort Baumwurzeln freiliegen. Wenn man dort aber einen Gehweg baut, dann müssten die freiliegenden Wurzeln weg. Ein Gehweg besteht ja nicht nur aus ein paar Pflastersteinen, die eben mal hingelegt werden, sondern Erdarbeiten werden erforderlich. Das sieht man gerade in Zeuthen, da wird der Gehweg in der Schillerstraße verbreitert. Wenn die Wurzeln der Bäume durchtrennt werden, können die Bäume nicht mehr stehen bleiben. Also,werden sie gefällt. Was für ein Glück, dass der Gemeinderat gerade eine Baumpflanzinitiative beschlossen hat. Neue Bäume pflanzen, damit junge Bäume in der Walther-Rathenau-Straße gefällt werden können. Sehr logisch hört sich das nicht an.

Junger Gemeinderat will Bürgerbeteiligung

Dominic Lübke, junger Gemeinderat seit mehr als einem Jahr, möchte Bürger für den Gemeindehaushalt interessieren. Er hat erst kürzlich vorgeschlagen, einen Bürgerhaushalt einzuführen. Die Bürger sollen bei Ausgaben und Einnahmen mitbestimmen. Es sei sein Herzenswunsch, dass die Einwohner in Schulzendorf mitentscheiden können, was mit dem Geld passiert, das im Gemeindesäckel liegt. Ist das eine gute Idee?

Eigentlich ist das der erste Schritt zur Abschaffung des Gemeinderats. Wenn die Bürger selbst entscheiden sollen, muss ja nicht mehr der Gemeinderat entscheiden. Solch einen Trend sieht man ja schon häufig im Gemeinderat. Bei schwierigen Entscheidungen möchte man lieber die Bevölkerung befragen. Offensichtlich hat man im Gemeinderat Angst, eigene Entscheidungen zu treffen. Oftmals fehlt auch die Fantasie. Joachim Kolberg zum Beispiel hat keine eigenen Vorstellungen oder Pläne. Er boxt immer nur das durch, was er von anderen zugeflüstert bekommt. Beschlüsse. Die er einbringt, sind oft von anderen (auch aus anderen Gemeinderäten) abgekupfert. So will er Wünsche erfüllen, damit man ihn toll findet, denn er möchte toll sein.

Dominic Lübke möchte den Menschen die Entscheidungsfreiheit geben, damit sie selbstbestimmt alles um sie herum mitentscheiden können. Klingt im ersten Moment gut, wenn man über alles entscheiden kann. In einer Dorfgemeinschaft müssen die Entscheidungen aber für alle gelten und nicht nur für die eigenen Freunde. Wenn man Geld für Kinder einplant, kann man es nicht mehr für die Alten verwenden. Eltern würden so etwas unterstützen, denn Kinder sind doch unsere Zukunft. Aber ein alter Mensch möchte es auch einfacher haben und vielleicht regelmäßig in einem Seniorentreff anderen Senioren begegnen. Entscheidet man sich in einer Straße für eine Straßenbeleuchtung, kann man das Geld nicht mehr für eine andere Straße ausgeben. Wer soll zuerst in den Genuss kommen und warum?

So gibt es viele Entscheidungen, die für die einen gut und für andere schlecht sind. Das verlangt nach Verantwortungsbewusstsein. Hat das jeder?

Wahrscheinlich hat man sich in unserer Demokratie deshalb dafür entschieden, dass nicht alle entscheiden dürfen, sondern Leute gewählt werden, damit sie die Entscheidungen treffen. Und wenn sie es schlecht machen, werden sie nicht wiedergewählt. Es gehen aber nicht alle zur Wahl und ganz oft werden wieder die gewählt, die tolle Versprechungen machen oder ihren Freunden Geschenke gemacht haben. Wer will eigentlich einen Bürgerhaushalt? Wer will eigentlich mitentscheiden? Und warum lassen sich diese Menschen nicht gleich in den Gemeinderat wählen?

Gemeinderat hat Entscheidungen getroffen

In der vergangenen Woche tagte mal wieder der Gemeinderat Schulzendorf. Nach dem man sich auf eine Tagesordnung geeinigt hat, wurde inhaltlich diskutiert. Man fragt sich immer wieder, warum es nicht möglich ist, eine Tagesordnung aufzustellen und diese am Tage der Sitzung einfach so abzuarbeiten. Ganz oft wird die Tagesordnung am Sitzungsabend noch geändert. Der Vorsitzende, der die Tagesordnung festlegt, scheint nicht überblicken zu können, was behandelt werden soll und was nicht.

Im Gemeinderat denkt man jetzt über einen Bürgerhaushalt nach. Mal wieder!

Vor Jahren war das schon einmal ein Thema. Die Bürger sollen mal wieder beteiligt werden. Im Gemeinderat müht man sich aufopferungsvoll um die Beteiligung der Bürger. Immer mehr Formate werden geschaffen, damit sich die Bürger einbringen können, doch kaum ein Bürger hat wirklich Lust darauf. Man kann vermuten, dass die Gemeinderäte keine Ideen haben und deshalb ständig Meldungen von den Bürgern haben wollen. Und wenn Entscheidungen getroffen werden sollen, wird auch gerne gefragt, ob man da nicht doch noch die Bürger befragen soll. Die Gemeinderäte trauen sich immer seltener, eigene Entscheidungen zu treffen.

In der Sitzung der letzten Woche wurden aber Entscheidungen getroffen. Man hat sich für einen Kitaträger für die neue Kita in der Herweghstraße entschieden, man möchte Bäume pflanzen,weiß aber noch nicht wohin, ein Sperrvermerk wurde aufgehoben, die Schule soll vierzügig werden, ein Erschließungsvertrag soll geschlossen werden, eine Interimskita soll gebaut werden, ein sachkundiger Bürger wurde berufen und die Hauptsatzung wurde geändert. Fast alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Jedenfalls die, die vom Amt kamen. Bei den anderen Beschlüssen war man sich nicht immer einig. Ein Beschluss wurde auch noch zurück gezogen. Das war der Antrag der AFD, die die Skaterstrecke sichern wollen. Offensichtlich hat keiner verstanden, was da gesichert werden soll. Die AFD hat den Antrag zurück gezogen und gezeigt, dass sie Anträge schlecht vorbereiten, nicht für die anderen überzeugend sind oder einfach keine Ahnung haben.

Übrigens, der sachkundige Bürger, der von der AFD vorgeschlagen wurde und jetzt im Sozialausschuss sitzen soll, soll Malermeister sein. Welche Sachkunde der wohl für den Sozialausschuss mitbringt?

Was läuft in Schulzendorf?

Irgendwie herrscht Stille in Schulzendorf. Man geht brav zur Arbeit, bringt die Kinder in den Kindergarten und in die Schule, ja, man muss den Schulkindern eine Maske mitgeben und selber eine beim Einkauf tragen und der Sport geht so langsam los. Aber sonst? Irgendwie passiert nichts. Na gut, im Ritterschlag werden es immer mehr Häuser und im restlichen Ortsgebiet wird die eine oder andere Baulücke geschlossen.

Es finden aber keine Veranstaltungen statt und mit den Freunden trifft man sich kaum noch zum Grillen. Liegt es an Corona?

Der Gemeinderat tagt wieder trotz Corona. Dort hat man beschlossen, eine „Interimskita“ zu bauen. Außerdem sollen Gehwege gebaut und Bäume gepflanzt werden. Ach ja, die Schule wird vierzügig. Und im Regionalausschuss, der in Wildau tagte, diskutiert man über Bahnlärm, Bahnquerungen und über das Fahrradfahren. Alles keine neuen Themen. Radeln kann man schon immer in Schulzendorf und Bahnlärm haben nur die Nachbarn. Es wäre schon schön, wenn in Eichwalde endlich eine Brücke oder ein Tunnel über oder unter die Gleise gebaut werden würde. Wenn man aber sieht, wie lange der Bahnhof braucht, wird die Bahnquerung nicht vor 2040 fertig sein. In Zeuthen kann auch gleich noch ein Tunnel gebaut werden. Die Zeuthener sind ganz schön clever, die wollen ihre Bahnquerung in Wildau haben, Westkorso wurde genannt. Man könnte schön von der Seestraße über die Gleise zum Rest von Zeuthen und die Brücke oder der Tunnel wären in Wildau und die müssten das auch bezahlen. Auf einmal sind die Querungen in der Forststraße und im Hankelweg nicht mehr so gut geeignet. Mal sehen, ob die Wildauer das mit sich machen lassen.

Eigentlich passiert doch etwas in der Region. Ist gar nicht so langweilig!

Die hohe Schule der Meinungsmanipulation

Michael Wolff zeigt der Welt wieder einmal, wie man die Meinung von Menschen manipulieren kann. In den Beiträgen auf seiner Internetseite www.schulzendorfer.de werden Themen fürchterlich aufgebauscht, ohne dass es tatsächlich ein berichtenswertes Ereignis gibt. Dinge werden angedeutet und der Leser verbindet mit den präsentierten Begriffen einen Zusammenhang, den es gar nicht gibt. So funktioniert das: „Schimmel in der Kita?“ Allein diese Frage reicht aus, dass der Leser in seinem Kopf abspeichert, dass es in der Kita Schimmel gibt und alle Kinder gefährdet sind. Weiterlesen →

Wer hat Angst vorm bösen Wolf(f)?

Wer sich mit dem Wolf(f) anlegt muss mit bitteren Konsequenzen leben. Diese Erfahrung musste bereits die Gemeindevertreter Dieter Gronau und Andreas Hoffmann machen. Jüngstes Beispiel ist nun Sabrina Anlauf. Frau Anlauf ist ganz neu im Gemeinderat und schaut kritisch auf Dinge, die andere inzwischen als selbstverständlich ansehen. So möchte Frau Anlauf beispielsweise nicht, dass Fotos von ihr im Internet erscheinen, schon gar nicht auf der Seite www.schulzendorfer.de. Weiterlesen →

Worum geht es Politikern eigentlich?

In der MAZ vom 1.11.2012 war zu lesen, dass in der Landtagsfraktion der CDU die Wahl der Vizechefin in Frage gestellt wird. Die Wahl soll manipuliert worden sein. Vor wenigen Tagen wurde berichtet, dass bei der Wahl der Bundestagskandidaten vermehrt Eintritte (Familienangehörige?) in die Partei in einem Bezirk verzeichnet wurden und man dies als Beeinflussung der Wahl gewertet hat. Weiterlesen →

Was ist schon Wahrheit? Ein Kommentar

Auf der Internetseite der Gemeinde Schulzendorf steht, dass Michael Wolff im Rechtsstreit um seine Veröffentlichungen auf Schulzendorfer.de verurteilt wurde, falsche Aussagen zu löschen. Wenn ich das richtig deute, wird aus dem Urteil zitiert. Herr Michael Wolff sieht das aber anders. Er sprach in seinem Beitrag vom 23.03.12 vom Maulkorberlass. Weiterlesen →

Maulkorb, Wahrheit, Zensur und Manipulation

Die Schulzendorferin hat folgenden Leserbrief erhalten:

„Liebe Schulzendorferin,

erbost musste ich den Artikel Ausschusssitzung: In der Kitadebatte rastete Bürgermeister Mücke aus! (auf der Internetseite www.schulzendorfer.de, die Red.) lesen. Er ist halt so geschrieben, das die geistig Minderbemittelten mit ihren Kommentaren sich wieder auf „Anti Mücke“ einschießen konnten. Ich wollte dazu was schreiben, leider wurde dieser Kommentar nicht veröffentlicht: Weiterlesen →