Frohe Ostern

DIE SCHULZENDORFERIN wünscht eine schöne Osterzeit!

Die Feiertage wird man nun doch ohne Osterbesuche, Osterspaziergänge in großen Gruppen, Osterfeuer oder Ostermärsche begehen müssen. Im Landkreis liegt die Inzidenz wieder über 100 und damit am Ostersamstag den dritten Tag in Folge. Der Landkreis müsste Einschränkungen beschließen. Schon am Ostersonntag müssten die Sportanlagen geschlossen werden, nur noch eine Person darf andere Haushalte besuchen und nach 22 Uhr darf man nicht mehr ohne wichtigen Grund auf der Straße sein. Zu Ostern wird man sich nicht impfen lassen können, weil die Impfzentren geschlossen sind, aber nach Ostern kann man sich wenigstens in Schulzendorf testen lassen. Hoffentlich wird es im nächsten Jahr wieder so sein, wie in den Jahren zuvor.

Auch in Schulzendorf wird es Coronatests geben

Nachdem am Mittwoch in Eichwalde eine Coronateststelle eröffnet wurde, berichtet die Märkische Allgemeine Zeitung nun über die Eröffnung einer Coronateststation bei Höffner in Waltersdorf und über Teststationen vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in der Region. Eine davon wird in Schulzendorf sein. Ab dem 7. April wird in der Turnhalle von Schulzendorf zwischen 17 und 19 Uhr getestet. Immer montags und mittwochs. Dann kann sich zukünftig der Gemeinderat vor seinen Sitzungen auf Corona testen lassen, denn die Sitzungen finden schon seit einiger Zeit auch in der Turnhalle statt.

Die Testergebnisse sollen nach 15-20 Minuten vorliegen. Darüber soll es auch eine Bescheinigung geben, die man dann vielleicht zukünftig bei Theater- oder Restaurantbesuchen vorlegen muss. Die Tests sind kostenlos, sie werden in dem Programm „Bürgertests“ angeboten und für alle einmal in der Woche nutzbar sein.

Nach Ostern wird man dann sehen, ob alle brav zu Hause geblieben sind und sich nicht angesteckt haben oder ob die Leute unvernünftigerweise zu Ostern umhergereist sind.

Die Inzidenzzahl für den Landkreis Dahme-Spreewald liegt jetzt schon bei 97,19, man erwartet das Überschreiten der Grenze von 100 am Wochenende. Schon in der Mitte der kommenden Woche würden dann wieder Einschränkungen verkündet werden. Selbst eine Ausgangssperre für die Nacht ist schon wieder im Gespräch. Muss man deshalb nach Mallorca reisen, um die Freiheit genießen zu können?

Gemeinderat diskutiert über Straßenlaub

Der Gemeinderat hat in der Hauptausschusssitzung über die Abholung des Straßenlaubs diskutiert. Bisher ist es so, dass die Bürger im Herbst das Laub der Straßenbäume selbst zusammenharken und entsorgen müssen. So steht es in der Straßenreinigungssatzung. Sobald die ersten Blätter welk werden, sieht man die fleißigen Menschen die Blätter zusammentragen. Einige kümmern sich aber gar nicht darum. Entweder haben sie keine Lust, das Laub zu harken oder es handelt sich um leerstehende Grundstücke, wo kaum jemand da ist. Das ärgert natürlich die Fleißigen.

Jetzt soll das Laub von der Gemeinde abgeholt werden, die Bürger sollen es aber weiterhin selbst zusammenharken. In Zeuthen und Eichwalde soll es so wohl auch gehen. Es geht also nicht um die Arbeit, sondern um die Entsorgung. Wer keinen Komposthaufen hat, musste sich Laubsäcke kaufen und je nach Anzahl der Straßenbäume vor der Tür viel Geld bezahlen. Das Gemeinderatsmitglied Schröder soll vorgeschlagen haben, den Bürgern gleich Laubsäcke auszuteilen, das wäre billiger. Ein sehr seltsamer Vorschlag, denn man kann ahnen, wenn die Bürger Laubsäcke bekommen, werden sie die auch für den Grünschnitt aus dem Garten verwenden. Außerdem muss man festlegen, wie viele Laubsäcke jeder Bürger bekommen soll. In den Straßen in Schulzendorf fallen unterschiedlich viel Mengen an Laub an. Man muss sogar befürchten, dass Bürger zum Straßenlaub auch noch das eigene Gartenlaub dazuharken werden. Der Missbrauch ist vorprogrammiert.

Naja, wir werden sehen, was der Gemeinderat entscheiden wird. Hoffentlich haben auch alle darüber nachgedacht, die Finanzierung zu sichern. Immerhin soll der Spaß 100000 Euro kosten. Also, Ausgaben in Höhe von 100000 Euro mehr als sonst. Wird das Geld woanders eingespart oder hat die Gemeinde mehr Einnahmen?

Bürgermeister abgewählt

Die Wähler in Königs Wusterhausen haben es tatsächlich wahr gemacht, sie haben ihren Bürgermeister Swen Ennullat abgewählt. Bei einer Wahlbeteiligung von fast 50 % haben ca. 63 % der Wähler den Bürgermeister nach drei Jahren Amtszeit in den Ruhestand verabschiedet. Der Wahlausschuss hat das Wahlergebnis am Donnerstag bestätigt. Man rechnet zwar noch mit Einsprüchen, die werden aber im Stadtrat behandelt und dort gibt es ja eine Mehrheit, die das Ergebnis der Wahl nicht in Zweifel ziehen wird.

Swen Ennullat soll sich schriftlich von den Mitarbeitern des Rathauses verabschiedet haben und hat angekündigt, dass er ihr Schaffen weiter begleiten wird. War das die Ankündigung, dass er sich in den Stadtrat wählen lassen wird? Oder wird er seiner Frau, die ja schon im Stadtrat sitzt, auftragen, was sie dort vortragen soll?

Um seine wirtschaftliche Situation muss man sich keine Gedanken machen. Er soll bis zum Ende der eigentlichen Amtszeit um die 70 % seiner bisherigen Bezüge weiter bekommen. Das wird sich lohnen, wenn man dafür nicht einmal mehr arbeiten muss. Man darf gespannt sein, wo Swen Ennullat zukünftig politisch auftauchen wird.

Die Abwahlkoalition aus dem Stadtrat hat angekündigt, dass sie einen neuen Bürgermeisterkandidaten präsentieren wird. Jemand, der parteilos ist und bisher nicht im Stadtrat tätig war. Es kann sich aber auch jeder sonst zur Wahl stellen. Auch Swen Ennullat könnte sich wieder zur Wahl stellen. Das wäre ein Ding, wenn er dann erneut gewählt werden würde.

In fünf Monaten werden wir mehr wissen, bis dahin soll ein neuer Bürgermeister oder Bürgermeisterin gewählt sein.

Friedhof wird teurer

Der Gemeinderat tagte in zwei Fachausschüssen und behandelte eine neue Friedhofssatzung. Die Verwaltung hat eine Kalkulation der Kosten für den Friedhof erstellt, nach der zukünftig die Gebühren für die Friedhofsnutzung festgelegt werden. Es werden keine Eintrittsgelder für den Friedhof erhoben, aber die Gräber kosten Geld und müssen für viele Jahre gekauft werden. Zusätzlich soll es neue Bestattungsformen geben, die dann natürlich auch wieder extra Geld kosten. Man bezahlt also nicht nur den Bestatter, sondern auch das Grab und die Pflege des Friedhofs. So einen Friedhof kann man als Parkanlage sehen, in der man in Ruhe spazieren kann, ohne dass Radfahrer an einem vorbei heizen, Kinder Fußball spielen oder gegrillt wird. Na gut, der Friedhof ist nun nicht so groß, als dass man dort stundenlang spazieren kann, aber gerade für ältere Menschen kann es interessant sein, dort zu flanieren, wenn sie nicht so weit gehen können.

Der Friedhof in Schulzendorf wird attraktiver. Das muss dann auch bezahlt werden. Die zukünftigen Kosten werden sich den Kosten der Nachbargemeinden anpassen. Das ist akzeptabel. Trotzdem wird es wieder Kritiker geben, die sich über die Preiserhöhungen aufregen werden. Die sollte man aber mal fragen, wer denn sonst die Kosten tragen soll. Jede Wette, dann kommt die Antwort, na die Gemeinde. Der Kritiker glaubt nämlich, dass die Gemeinde ganz viel Geld hat und natürlich alles bezahlen muss.

Der schlaue Kritiker kann sich ja mal den Haushalt der Gemeinde ansehen. Jetzt gerade wird in Schulzendorf wieder einmal verspätet über den Haushalt diskutiert. Da kann man nachlesen, wie viel Geld eingenommen wird und was davon bezahlt wird. Eigentlich muss die Gemeinde noch mehr Geld von den Bürgern einnehmen, damit alles bezahlt werden kann. Leichtfertig wird gefordert, hier eine Straßenbeleuchtung, dort ein Gehweg, hier mehr Abfalleimer, dort mehr Bänke, und ein Spielplatz wäre schön und natürlich mehr Einkaufsmöglichkeiten und so weiter und so weiter.

Wünsche gibt es reichlich, nur selber bezahlen will es niemand. Das sollen die anderen machen … natürlich die Gemeinde, dazu ist sie doch da, oder?

Unruhe in Schulzendorf wegen Personalentscheidung

Der Gemeinderat von Schulzendorf hat mal wieder eine Sondersitzung abgehalten, in der über einen Vergleich entschieden werden sollte, den die Gemeinde in einem Arbeitsgerichtsprozess geschlossen hatte. Es ging wohl um die Entlassung einer Führungskraft aus dem Rathaus. Vermutlich war das die Personalentscheidung, die am 9. Dezember im Gemeinderat getroffen wurde. Wenn damals also eine Personalentscheidung getroffen wurde und jetzt eine Verhandlung vor dem Arbeitsgericht stattfand, bei der ein Vergleich geschlossen wurde, wurde wohl im Dezember eine Führungskraft entlassen, die nun dagegen geklagt hat. Das ist nichts ungewöhnliches. Entlassungen enden oft vor dem Arbeitsgericht. Die Gekündigten versuchen mit der Klage die Kündigung rückgängig zu machen oder eine dicke Abfindung auszuhandeln. Arbeitgeber sehen in diesen Verfahren häufig schlecht aus, es wird vermutet, dass Arbeitsgerichte gerne für Arbeitnehmer entscheiden. Dann ist klar, dass Arbeitgeber irgendwie einen Vergleich aushandeln, um glimpflich aus der Sache zu kommen.

In Schulzendorf scheint es aber so zu sein, dass auch noch der Gemeinderat mitreden muss. Nach der jüngsten Veröffentlichung auf der Internetseite der Gemeinde, hat der Gemeinderat den Vergleich knapp abgelehnt. Man sollte davon ausgehen, dass sich der Gemeinderat das nicht einfach gemacht hat, es war ja auch eine knappe Entscheidung. Nun muss wohl ohne Vergleich weiter verhandelt und bestimmt ein Urteil gesprochen werden. Mal sehen, wie das ausgeht.

Obwohl diese Angelegenheit nichtöffentlich behandelt wurde, wissen einige außerhalb des Gemeinderats darüber etwas zu sagen. Natürlich mittendrin ist der Meinungsmacher Michael Wolff mit seiner Internetseite schulzendorfer.de. Er erkennt ja gleich wieder einen Skandal, obwohl man vermuten muss, dass er keine Kenntnisse über Einzelheiten des Falles haben kann. Vielleicht hat er Informationen von der entlassenen Führungskraft bekommen. Vom Bürgermeister wird er ganz sicher keine Hintergrundinformationen bekommen haben. Die sind sich spinnefeind. Es könnte aber auch sein, dass Mitglieder des Gemeinderats den Schmierfinken (Achtung das ist eine Meinung) Wolff mit Informationen versorgt haben. Das wäre pikant, denn aus nichtöffentlichen Verhandlungen des Gemeinderats darf nichts nach außen dringen.

Jedenfalls gibt es einige, die zu dem Thema etwas zu sagen haben und tun das auch unverhohlen. Ob das so gut für die gekündigte Führungskraft ist, ist fraglich. Bestimmt will die Führungskraft noch irgendwo anders eine Stelle finden. Da ist es nicht förderlich, wenn der Fall in Schulzendorf öffentlich diskutiert wird.

Die hohe Schule der Meinungsmanipulation

Michael Wolff zeigt der Welt wieder einmal, wie man die Meinung von Menschen manipulieren kann. In den Beiträgen auf seiner Internetseite www.schulzendorfer.de werden Themen fürchterlich aufgebauscht, ohne dass es tatsächlich ein berichtenswertes Ereignis gibt. Dinge werden angedeutet und der Leser verbindet mit den präsentierten Begriffen einen Zusammenhang, den es gar nicht gibt. So funktioniert das: „Schimmel in der Kita?“ Allein diese Frage reicht aus, dass der Leser in seinem Kopf abspeichert, dass es in der Kita Schimmel gibt und alle Kinder gefährdet sind. Weiterlesen →

Wer hat Angst vorm bösen Wolf(f)?

Wer sich mit dem Wolf(f) anlegt muss mit bitteren Konsequenzen leben. Diese Erfahrung musste bereits die Gemeindevertreter Dieter Gronau und Andreas Hoffmann machen. Jüngstes Beispiel ist nun Sabrina Anlauf. Frau Anlauf ist ganz neu im Gemeinderat und schaut kritisch auf Dinge, die andere inzwischen als selbstverständlich ansehen. So möchte Frau Anlauf beispielsweise nicht, dass Fotos von ihr im Internet erscheinen, schon gar nicht auf der Seite www.schulzendorfer.de. Weiterlesen →

Worum geht es Politikern eigentlich?

In der MAZ vom 1.11.2012 war zu lesen, dass in der Landtagsfraktion der CDU die Wahl der Vizechefin in Frage gestellt wird. Die Wahl soll manipuliert worden sein. Vor wenigen Tagen wurde berichtet, dass bei der Wahl der Bundestagskandidaten vermehrt Eintritte (Familienangehörige?) in die Partei in einem Bezirk verzeichnet wurden und man dies als Beeinflussung der Wahl gewertet hat. Weiterlesen →

Was ist schon Wahrheit? Ein Kommentar

Auf der Internetseite der Gemeinde Schulzendorf steht, dass Michael Wolff im Rechtsstreit um seine Veröffentlichungen auf Schulzendorfer.de verurteilt wurde, falsche Aussagen zu löschen. Wenn ich das richtig deute, wird aus dem Urteil zitiert. Herr Michael Wolff sieht das aber anders. Er sprach in seinem Beitrag vom 23.03.12 vom Maulkorberlass. Weiterlesen →

Maulkorb, Wahrheit, Zensur und Manipulation

Die Schulzendorferin hat folgenden Leserbrief erhalten:

„Liebe Schulzendorferin,

erbost musste ich den Artikel Ausschusssitzung: In der Kitadebatte rastete Bürgermeister Mücke aus! (auf der Internetseite www.schulzendorfer.de, die Red.) lesen. Er ist halt so geschrieben, das die geistig Minderbemittelten mit ihren Kommentaren sich wieder auf „Anti Mücke“ einschießen konnten. Ich wollte dazu was schreiben, leider wurde dieser Kommentar nicht veröffentlicht: Weiterlesen →