Demo in Schulzendorf angekündigt

Rathaus

Die Grünen in Schulzendorf haben für den 9. August ein Demonstration in Schulzendorf angekündigt. Man will vor dem Rathaus für Hortplätze demonstrieren. Eltern sollen von der Verwaltung Ablehnungsbescheide auf ihre Hortanträge erhalten haben. Jetzt ist die Not groß, so kurz vor dem Schulbeginn eine Betreuung für die Kinder zu bekommen.

Die Märkische Allgemeine Zeitung hat auch schon darüber berichtet. Der Gemeinde fehlen Erzieher, die die Hortkinder betreuen sollen. Ähnlich geht es auch der Gemeinde Schönefeld, dort sollen über 260 Kinder keinen Kitaplatz bekommen, weil Erzieher fehlen. Über Demonstrationen in Schönefeld wurde noch nicht berichtet.
Aus der Verwaltung in Schulzendorf heißt es, man arbeite mit Hochdruck an dem Problem. Eltern älterer Hortkinder werden gefragt, ob sie ihre Betreuungszeiten reduzieren, damit Kapazitäten frei werden. Es sollen also Chancen bestehen, dass die restlichen Kinder doch noch einen Platz bekommen.
Mal sehen, was die Demo am Dienstag bringen wird.

Waldbrände in ganz Europa

Waldbrand

In welchem Land in Europa hat in diesem Sommer noch kein Wald gebrannt? Ja, vielleicht auf Island. Aber im Süden war doch jedes Land betroffen. Auch Wälder in Brandenburg haben gebrannt. Ganz oft waren Wälder betroffen, die auch noch munitionsbelastet sind. So können die Feuerwehrleute nicht das Feuer direkt bekämpfen und müssen von Hubschraubern unterstützt werden. Kaum wurde ein Feuer gelöscht, geht es an einer anderen Stelle wieder los. Die Wälder sind einfach zu trocken. Es mussten sogar ganze Orte evakuiert werden.

Nun brennt es sogar in Berlin Grunewald. Auch hier besteht eine weitere Gefahr durch ein Munitionslager. In dem Munitionslager sollen Munitionsfunde und illegale Feuerwerkskörper liegen. Wie in Brandenburg werden die Löscharbeiten der Feuerwehr durch die Munitionsfunde behindert. Hubschrauber sollen auch schon eingesetzt werden.

Die Brandursachen sind unterschiedlich. Teilweise konnte sich das Feuer natürlich entzünden. In vielen Fällen waren aber Menschen für die Feuer verantwortlich. Unachtsamkeit beim Hantieren mit Feuer in der Nähe von Wäldern, unbekümmerte Raucher im Wald oder gar Brandstifter. Also, minderbemittelte Hohlköpfe, die Aufmerksamkeit erlangen wollen, indem sie Wälder anzünden und die Feuerwehr beobachten wollen, zündeln im Wald. Was ist die Folge? Waldflächen werden vernichtet, dadurch wird sich die Erdoberfläche weiter aufheizen. Daraus folgen höhere Temperaturen und Trockenheit, was die Brandgefahr weiter steigert. Eine Spirale ohne Ende.

Dann wird das Feuer mit Wasser bekämpft, das aus den Seen geholt wird, was die Wasserspiegel sinken lässt. Zu einer Zeit, in der man das Wasser eigentlich sparen soll.

Werden die Menschen jemals vernünftig werden? Im Grunde bringt sich der Mensch doch selber um. Hoffentlich wird es bald Herbst.

S-Bahnhof Eichwalde wird wohl nie fertig

Bahnhof Eichwalde

Weiß eigentlich noch jemand, wann die Baumaßnahmen am Bahnhof Eichwalde begonnen haben? Damals wurde eine Rohrleitung durch Eichwalde gebaut, die das Grundwasser von der Baustelle in den Zeuthener See geleitet hat. Damals gab es auch schon Verzögerungen, weil man sich wohl mit der Menge des Wasser vertan hat, das abzupumpen war. Es wurden auch schon Termine genannt, zu denen der Zugang des Bahnhofes der Öffentlichkeit übergeben werden sollten. Daraus ist nichts geworden, es ist schlimmer geworden. Jetzt fahren sogar gar keine Züge mehr und man muss mit Bussen nach Berlin oder Königs Wusterhausen fahren. Wenigstens muss man nicht mehr die „Behelfsbrücke“ zum Bahnsteig erklimmen. Bei Regen und im Winter war das ja immer ein Glücksspiel, ob man heil hinüber kommt. Hoch ging es ja noch, aber herunter war gefährlich. Gar nicht erst daran zu denken, was ältere Menschen oder die mit Fahrrad oder Kinderwagen durchmachen mussten.

Der Fertigstellungstermin soll Sommer 2023 sein. Was auch immer dann fertig sein soll. Inzwischen ist ja nur noch das Dach des Bahnsteigs stehen geblieben. Im Grunde baut man den Bahnhof vollkommen neu. Das hat doch aber niemand so geplant. Der Bahnhof sollte ja mal mit dem Bahnübergang in der Friedensstraße fertig werden. Dort hat man erst gar nicht angefangen, man weiß ja auch gar nicht, was man dort bauen will: Brücke oder Tunnel.

Auf jeden Fall kann man über die Bahn als Bauherr richtig gut schimpfen. Und jetzt sogar von Angesicht zu Angesicht. Am 3. August will die Bahn in Eichwalde die Bürger über die Baumaßnahmen informieren. Eine gute Gelegenheit, den Bahnleuten mal die Meinung zu sagen. Ja, ja, wahrscheinlich werden zu der Informationsveranstaltung nur die Leute von der Bahn kommen, die mit dem Bau direkt nicht zu tun haben. Dann sollen die es eben ihren Kollegen weiter sagen.

Erziehernotstand in der Region

Es gibt zu wenig Erzieher und Erzieherinnen. Das ist der Grund, warum Schönefeld mit einem riesigen Plakat am Terminal fünf und mit Flyern um Erzieherinnen wirbt. Die wachsende Gemeinde hat zwar genug Geld, um immer mehr Mitarbeiterinnen einzustellen, doch der Markt gibt keine Kräfte her. Inzwischen kommt es in der Branche zum Stellenhopping. Wenn einer Erzieherin in der Kita irgendetwas nicht passt,geht sie eben in die Nachbargemeinde. Und die Gemeinden werben um die Kräfte für die Kitas. Zwar bezahlen alle Gemeinden nach Tarif, doch Extraleistungen werden bestimmt auch versprochen. Es heißt, dass inzwischen die Gemeinden die schwarzen Bretter in den Erzieherschulen mit Stellenangeboten vollkleistern. Man hofft auf den nächsten Ausbildungsabschluss, damit weitere Fachkräfte auf den Markt kommen. Doch sind es immer Fachkräfte? Man muss berücksichtigen, dass ein Markt seine eigenen Gesetze hat. Wenn es einen Fachkräftemangel gibt, muss man die Kräfte nehmen, die frei sind. Irgendwann ist es dann auch egal, ob die Kraft gut ist oder nicht. Hauptsache ist, die Stelle ist besetzt. Wenn dann die Forderungen der Erzieher hochgeschraubt und von den Arbeitgebern nicht mehr erfüllt werden können, dann geht man eben zum Nachbarn. Vielleicht werden da die Forderungen erfüllt.

Es gibt sicher auch Erzieherinnen, die sich in der Kita einen coolen Job vorstellen. Ein Bisschen mit den Kindern spielen, rechtzeitig wieder nach Hause gehen und die zusätzlichen Regenerationstage nutzen. Erzieher sein ist aber mehr. Man muss sich nur die verzogenen und übergewichtigen Kinder ansehen, die von überforderten Jungeltern in den Kitas abgegeben werden. Diese Kinder sollen dann abends satt und müde wieder aus der Kita übernommen werden, damit sie zu Hause kein Stress mehr machen und am besten gleich ins Bett gehen. Blöd ist nur, dass die Kitas nicht auch noch am Wochenende offen haben, wenn die Eltern frei haben. Dann könnte man ungestört den Hobbys nachgehen und sich nicht noch um die Kinder kümmern müssen. Diese verzogenen Gören müssten eigentlich von den Erzieherinnen wieder auf die richtige Bahn gebracht werden. Ob das gelingt, sieht man in den Schulen. Dort kommen immer mehr Kinder an, die der normalen Entwicklung hinterher hinken. Und welche Erzieher werden nun zukünftig die Defizite der Elternhäuser aufarbeiten? Die jungen Damen, die Anfang zwanzig erstmals arbeiten gehen? Oder, die mittelalterlichen Männer, die ihren Job hinschmeißen und sich nun verwirklichen wollen? Auweia, was wird nur aus den Kindern, ohne Erzieher oder mit schlechten Erziehern?

Sicherheitshalber noch ein Hinweis: Nicht alle Erzieherschulenabgänger sind schlecht, nicht alle Berufswechsler sind schlecht, aber mal kritisch auf den Arbeitsmarkt schauen darf man ja wohl noch.

Gemeinderat sponsert Gemeindemitarbeiter

Kurz vor dem Ferienbeginn hat der Gemeinderat noch einmal getagt. Erst wurden Baurechte geordnet und anschließend gab es Geschenke für die Mitarbeiter der Gemeinde.

Ein weiterer B-Plan soll aufgehoben werden. Es handelt sich dabei um den B-Plan Mittenwalder Weg, von dessen Existenz niemand etwas wusste. Außerdem wurde eine Außenbereichssatzung beschlossen. Mit dieser Satzung sollen Gebäude auf der westlichen Seite der Fürstenberger Straße legalisiert werden.

Dann kam es zu den Geschenken. Es wurde beschlossen, dass zukünftige Nachfolger von Führungskräften länger als ein halbes Jahr neben den ausscheidenden Kräften beschäftigt werden dürfen. Damit soll ein Wissensverlust vermieden werden. Man kann also zukünftig mit Doppelspitzen in den Ämtern rechnen. Das muss nicht schlecht sein. So kann ein Nachfolger intensiv in den neuen Job eingearbeitet werden und eine nahtlose Fortführung der Arbeiten wäre gesichert.

Dazu wurde noch die Altersteilzeitregel verändert. Nun können mehr Mitarbeiter der Gemeinde in Altersteilzeit gehen als bisher. Das Kontingent wurde von 2,5 auf 5 % erhöht. Ab sofort können also doppelt so viele Mitarbeiter vorzeitig in Rente gehen als bisher. Das ist aber mit weiteren Kosten verbunden. Altersteilzeit bedeutet, man arbeitet nur noch die Hälfte einer verabredeten Zeit und die andere Hälfte verbringt man zu Hause. Für den gesamten Zeitraum erhält man aber 70% des Gehalts. Also halbe Arbeit und fast dreiviertel Bezahlung. Das ist wirklich ein Geschenk für die Mitarbeiter. Fraglich ist nur, wo das Geld herkommt.

Das ist aber alles gar nicht so schlimm, denn, wenn jetzt mehr in Altersteilzeit gehen, können ja neue Mitarbeiter parallel beschäftigt werden. So unterstützt der eine Beschluss den anderen.

Eine Einwohnerversammlung jagt die andere

sichere Wege

Die Gemeinde lädt die Bürger zur nächsten Einwohnerversammlung am 6. Juli ein. Vor wenigen Wochen erst waren die Bürger zur Information über die „Bauleitplanung“ geladen worden, jetzt sollen sie schon zur nächsten Veranstaltung kommen. Diesmal geht es um die Erarbeitung eines Konzepts über sichere Schulwege. Jetzt wissen ja alle, wo als nächstes gebaut wird, da kann man ja jetzt mit der Planung der Wege beginnen. Erst wurden die Bürger aufgerufen, einen Onlinefragebogen auszufüllen, nun sollen sie über Zebrastreifen entscheiden. Man kann gespannt sein, ob diesmal mehr Bürger kommen als bei der letzten Veranstaltung. Ganz sicher werden am Mittwoch mehr Bürger kommen, denn die ganzen neuzugezogenen Eltern werden sich doch bestimmt um die Schulwege ihrer Kinder kümmern wollen. Außerdem findet zuvor das Treffen der Ältesten statt. Da können die Senioren gleich sitzen bleiben und nach Kaffee und Kuchen mehr Bushaltestellen und Gehwege fordern.

Wie aussagekräftig sind diese Umfragen? Es beteiligen sich doch nur die Bürger, die zufällig von den Veranstaltungen erfahren und an den Tagen Zeit haben, um da hin zu gehen. Von den 9000Einwohnern werden sicher weniger als 100 Personen kommen. Und ob diese 100 Personen vernünftige Vorschläge erarbeiten, ist doch fraglich. Selbst zu den Gemeinderatssitzungen kommt nur eine Hand voll Bürger. Offensichtlich möchte man die Ausarbeitung von Konzepten und die Entscheidungen über die Maßnahmen anderen überlassen. So kann man hinterher viel besser meckern. Und für die Entscheidungen sind sowieso die Gemeinderäte zuständig. Da weiß man aber, dass die selbst unsicher sind und immer nur das entscheiden wollen, was Bürger ihnen vorgeben. Also, sind nun Einwohnerversammlungen sinnvoll oder nicht?

Zur Beruhigung des Gewissens der Gemeinderäte sind Einwohnerversammlungen sinnvoll. Die Gemeinderäte brauchen dann nur das machen, was die Bürger sagen. Für die Gemeinde sind die Einwohnerversammlung eher nicht sinnvoll, wenn zu den Versammlung nur Bürger gehen, die keinen Sachverstand haben. Ach, ist die Demokratie anstrengend.

Die hohe Schule der Meinungsmanipulation

Michael Wolff zeigt der Welt wieder einmal, wie man die Meinung von Menschen manipulieren kann. In den Beiträgen auf seiner Internetseite www.schulzendorfer.de werden Themen fürchterlich aufgebauscht, ohne dass es tatsächlich ein berichtenswertes Ereignis gibt. Dinge werden angedeutet und der Leser verbindet mit den präsentierten Begriffen einen Zusammenhang, den es gar nicht gibt. So funktioniert das: „Schimmel in der Kita?“ Allein diese Frage reicht aus, dass der Leser in seinem Kopf abspeichert, dass es in der Kita Schimmel gibt und alle Kinder gefährdet sind. Weiterlesen →

Wer hat Angst vorm bösen Wolf(f)?

Wer sich mit dem Wolf(f) anlegt muss mit bitteren Konsequenzen leben. Diese Erfahrung musste bereits die Gemeindevertreter Dieter Gronau und Andreas Hoffmann machen. Jüngstes Beispiel ist nun Sabrina Anlauf. Frau Anlauf ist ganz neu im Gemeinderat und schaut kritisch auf Dinge, die andere inzwischen als selbstverständlich ansehen. So möchte Frau Anlauf beispielsweise nicht, dass Fotos von ihr im Internet erscheinen, schon gar nicht auf der Seite www.schulzendorfer.de. Weiterlesen →

Worum geht es Politikern eigentlich?

In der MAZ vom 1.11.2012 war zu lesen, dass in der Landtagsfraktion der CDU die Wahl der Vizechefin in Frage gestellt wird. Die Wahl soll manipuliert worden sein. Vor wenigen Tagen wurde berichtet, dass bei der Wahl der Bundestagskandidaten vermehrt Eintritte (Familienangehörige?) in die Partei in einem Bezirk verzeichnet wurden und man dies als Beeinflussung der Wahl gewertet hat. Weiterlesen →

Was ist schon Wahrheit? Ein Kommentar

Auf der Internetseite der Gemeinde Schulzendorf steht, dass Michael Wolff im Rechtsstreit um seine Veröffentlichungen auf Schulzendorfer.de verurteilt wurde, falsche Aussagen zu löschen. Wenn ich das richtig deute, wird aus dem Urteil zitiert. Herr Michael Wolff sieht das aber anders. Er sprach in seinem Beitrag vom 23.03.12 vom Maulkorberlass. Weiterlesen →

Maulkorb, Wahrheit, Zensur und Manipulation

Die Schulzendorferin hat folgenden Leserbrief erhalten:

„Liebe Schulzendorferin,

erbost musste ich den Artikel Ausschusssitzung: In der Kitadebatte rastete Bürgermeister Mücke aus! (auf der Internetseite www.schulzendorfer.de, die Red.) lesen. Er ist halt so geschrieben, das die geistig Minderbemittelten mit ihren Kommentaren sich wieder auf „Anti Mücke“ einschießen konnten. Ich wollte dazu was schreiben, leider wurde dieser Kommentar nicht veröffentlicht: Weiterlesen →