Nachbarbürgermeister mehr als 100 Tage im Amt, was ist bisher geschehen?

Die Bürgermeister Herzberger (Zeuthen) und Jenoch (Eichwalde) sind jetzt mehr als 100 Tage im Amt und haben aus diesem Grund der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) Interviews gegeben. Beide wurden gefragt, was sie bisher erreicht haben. Diese Frage wird gerne gestellt. Jeder in öffentlicher Funktion wird mit dieser Frage konfrontiert. Wie ernst kann man diese Frage nehmen? Was soll man denn in 100 Tagen schon groß bewegen? Der Justizsenator von Berlin konnte da eigene Erfahrungen sammeln. Zum Beginn seiner Amtszeit setzte er sich für die Einführung der Unisex-Toiletten ein. Dafür bekam er reichlich Kritik. Ob es nichts wichtigeres gäbe als die Einführung der Unisex-Toiletten. Na klar gab es wichtigeres, nur hat er lediglich das Projekt umgesetzt, das sein Amtsvorgänger lange Zeit vorbereitet hat. Es fiel eben in den Beginn seiner Amtszeit.

So erging es vor acht Jahren dem Bürgermeister Mücke. Er hat das von seinem Amtsvorgänger initiierte Straßenbauprojekt umgesetzt. Die Entscheidung war längst gefallen, an ihm lag die Realisierung.

Die beiden neuen Bürgermeister in Zeuthen und Eichwalde haben erst einmal ihre Verwaltungen kennen gelernt. Das ist ja auch vernünftig. Jetzt arbeiten sie an ihren Zielen, Ergebnisse werden aber in 100 Tagen nicht zu sehen sein. Interessant ist aber, dass beide von der interkommunalen Zusammenarbeit mit Schulzendorf sprechen und feststellen, dass das Projekt gemeinsame Vergabestelle am Gemeinderat in Schulzendorf zu scheitern droht. In ihren 100 Tagen haben sie schon Teile des Gemeinderats aus Schulzendorf erleben können und konnten erkennen, dass die Herrschaften recht wankelmütig sind. Weiterlesen →

Herrentag für alle

Am Donnerstag war es wieder so weit, Gruppen von ausgelassenen Männern auf lustig geschmückten Fahrrädern mit sonderbaren Hüten waren auf den Straßen der Region unterwegs. Sehr oft traf man auf diese Horden an Seen und Flüssen, wo sie sich nieder ließen und das wohl Wichtigste machten, was man an freien Tagen so machen kann, sie betranken sich. Zunehmend kann man beobachten, dass die Ausflugsgruppen mit Frauen durchmischt sind, die dafür sorgen, dass nicht nur gesoffen wird und die Männer nicht mehr ganz so peinlich aussehen. Dafür treiben es die reinen Männergruppen um so übler. Vornehmlich alleinstehende Männer oder Männer deren Frauen, die froh sind, noch einen abbekommen zu haben, zu Hause warten, betrinken sich bis zur Besinnungslosigkeit und brechen mit ihren Fahrrädern auf dem Heimweg zusammen. Besonders lustig es, auf dem Weg die leeren Flaschen in die Büsche, die Seen oder Rasenflächen zu werfen oder sie an geeigneten Stellen zu drapieren. Völlig unverständlich ist ihnen die ablehnende Haltung der anderen Ausflügler, die offensichtlich nicht diesen Spaß verstehen. Jetzt am Wochenende nach dem Herrentag werden die braven Männer, die schön bei ihrer Frau zu Hause geblieben sind, die Flaschen vor ihren Grundstücken aufsammeln, den weiteren Unrat entsorgen und den eigenen Rasen mähen. Die biertrinkenden Ausflügler und Buschpinkler brauchen das lange Wochenende, um wieder nüchtern zu werden.

In der Tierwelt scheint es nicht anders zu sein, das Foto zeigt männliche Enten, die sich am Wasser getroffen haben. Mit dem Fahrrad waren sie nicht unterwegs und ob sie Bier getrunken haben, ist auch nicht bekannt. Aber die Frauen werden zu Hause gewartet haben.

Neue Kita eröffnet

Die neue Kita wurde endlich mit einem tollen Fest eröffnet. Strahlender Sonnenschein, etwas Wind und viele Gäste waren dabei, als die neue Kita die Türen für ihre Nutzer öffnete. Viele Kinder haben sich mit ihren Eltern die Räume angesehen und sind anschließend auf den Spielplatz gestürmt, um die neuen Spielgeräte auszuprobieren. Die Eltern haben sich von den Erzieherinnen die Einrichtung zeigen lassen. Der Parkplatz vor dem Gebäude war voll, denn auch Besucher kamen, die keine Kinder anmelden wollten. Offizieller Besuch war natürlich auch da. Der Bürgermeister hat die Förderer eingeladen und die Politprominenz der Region kam dazu. Nur Mitglieder des Gemeinderats wurden nicht gesichtet. Die Kitaleiterin war deshalb etwas traurig, denn allein durch den aufopferungsvollen Einsatz des Gemeinderats konnte die Kita überhaupt erst gebaut werden. Unzählige Sitzungen des Gemeinderats waren nötig, um die Einrichtung entstehen lassen zu können. Die Umsetzung danach war nur noch ein Klacks.

Seltsamerweise war auch die Presse nicht vertreten. Lediglich ein Team DER SCHULZENDORFERIN war vor Ort und berichtet über die Eröffnung.

Seit Beginn des Monats werden 42 Kinder in der Kita betreut. 22 weitere Anmeldungen bis Sommer 2019 liegen bereits vor. Die Kita wird also im Nu ausgelastet sein. Darüber freut sich die Kitaleiterin, denn so konnte sie auch alle neuen Kolleginnen zeitnah einstellen und für diese Kita gewinnen.

Das Fest war am Abend nach etwa sieben Stunden beendet. Die Kinder sind mit ihren Eltern müde und abgekämpft nach Hause gegangen und für die Erzieherinnen begann schon am nächsten Tag wieder die Arbeit.

Gemeinderat will alle Vorflächen verkaufen

Das Thema Vorflächen wurde wieder einmal im Gemeinderat diskutiert. Vorflächen sind Grundstücksteile, die Baugrundstücke vom Straßenland trennen, im Eigentum der Gemeinde sind und von den Anliegern aber eingezäunt und genutzt werden. Diese Vorflächen soll es in der Thälmannstraße, in der Karl-Marx-Straße, Paarmannstraße und Puschkinstraße geben. Das Rathaus fordert die Anlieger auf die Vorflächen zu kaufen. Der Gemeinderat ließ das bisher aber nur auf freiwilliger Basis zu. Das ist jetzt anders. In der Hauptausschusssitzung sollen die Linken gefordert haben, dass das Problem endlich geklärt werden soll und alle Anlieger ihre Vorflächen kaufen sollen. Der Bürgerrechtler Balduin soll empört sein. Hat er sich doch bisher dafür eingesetzt, dass die Anlieger die Vorflächen weiterhin kostenfrei nutzen sollen. In der Ausschusssitzung hat das Rathaus einen Beschluss vorgelegt, mit dem nun die Vorflächen in der Thälmannstraße, Karl-Marx-Straße, Paarmannstraße und Puschkinstraße verkauft oder verpachtet werden sollen. Wenn die Anlieger nicht zustimmen, sollen sie den Zaun zurückbauen und der Zugang zu deren Grundstücken über die Vorflächen wird gesperrt. Sie wären von der Straße abgeschnitten. Damit wären die Grundstücke wertlos, denn sie seien nicht erschlossen, so heißt es aus dem Rathaus. Die Zufahrten und Leitungen müssten abgeschnitten werden. Weiterlesen →

Streit um Vorgärten

Die Märkische Allgemeine Zeitung hat über einen Streit um Vorgärten berichtet. Gemeint ist die Diskussion um „Vorflächen“, die schon seit 2016 im Gemeinderat geführt wird. Vorflächen sind Grundstücke, die vor einem Privatgrundstück liegen und im Eigentum der Gemeinde sind. Genutzt werden die Vorflächen von den Eigentümern, die dahinter liegen, die MAZ sprach von Vorgärten. Jetzt soll der Gemeinderat eine Entscheidung treffen. In der nächsten Sitzung des Gemeinderats wird ein Beschluss behandelt, der vorsieht, dass die privaten Eigentümer die Vorflächen kaufen oder pachten sollen. DIE SCHULZENDORFERIN wagt die Spekulation: In der nächsten Sitzung wird dazu nicht abgestimmt!

Die Gemeinderäte werden sich nicht trauen, eine Entscheidung zu treffen, denn die würde bedeuten, dass die Eigentümer Geld bezahlen müssten und das will man nicht ein Jahr vor der Wahl zum Gemeinderat. Die Konsequenz wäre, die privaten Anlieger nutzen weiterhin Flächen der Gemeinde ohne Gegenleistung. Auf der Internetseite der Gemeinde steht, dass es eine Ungleichbehandlung gegenüber denen wäre, die Flächen der Gemeinde pachten und dafür bezahlen müssten. In der MAZ steht, dass eine Eigentümerin es ungerecht findet, nach 45 Jahren auf einmal Geld zu verlangen. Der Bürgerrechtler Reinhart Balduin sieht das genauso. Der Gerechtigkeitskämpfer, der wohl davon gar nicht betroffen sein soll, hatte schon einmal eine „Dienstaufsichtsbeschwerde“ gegen den Bürgermeister in der Sache erhoben. Er möchte auch, dass die Menschen weiter auf Gemeindeland ohne Bezahlung bleiben sollen.

Wenn es aber Gemeindeland ist, dann gehören die Flächen doch allen. Wenn jetzt der Gemeinderat entscheidet, die Anlieger sollen ohne Bezahlung die Flächen weiter nutzen, dann verschenken sie Gemeindeeigentum an beliebige Menschen. Weiterlesen →

Volksvertreter vertreten eigene Interessen und wissen nicht warum

Im Februar des Jahres hat der Gemeinderat beschlossen,in 2020 die Coburger Straße zwischen der Herweghstraße und der Wilhelm-Busch-Straße auszubauen. Das Projekt soll mehr als 100.000 Euro kosten. Diese Strecke ist jetzt ein Fußweg, der vor etwa vier Jahren erst angelegt wurde. Nun soll der Fußweg abgerissen werden und dort eine Straße entstehen. Der Vorschlag kam von dem Verein Bürgerbündnis, der mit drei Mitgliedern im Gemeinderat sitzt. Begründet wurde die Maßnahme damit, die Lessingstraße zu entlasten, die seit dem Ausbau eine Durchgangsstraße des Nord-Südverkehrs vom Ortszentrum nach Zeuthen sein soll. Der Ausbau soll den Verkehr von der Lessingstraße über die dann neue Coburger Straße zur Herweghstraße und nach Zeuthen lenken. Die Idee soll von Bernd Puhle gekommen sein, der selbst viele Jahre im Gemeinderat saß und jetzt ein berufener Bürger ist. Herr Puhle wohnt in der Lessingstraße! Zufall? Als das Thema in den Ausschüssen behandelt worden ist, wurde es von Herrn Puhle vorgestellt. Konnte er es selbst nicht vortragen, weil er im Gemeinderat kein Rederecht hat, haben seine Vereinsfreunde Texte vorgelesen, die er geschrieben hat.

Nun formiert sich ein Widerstand gegen diesen Beschluss. Anwohner der Wilhelm-Busch-Straße vermuten, dass sie durch den Ausbau der Coburger Straße mehr Verkehr in ihre Straße bekommen, und fragen sich, warum sollen sie jetzt den Verkehr von Herrn Puhle ertragen. Die Anwohner haben sich an den Gemeinderat gewandt, der das Thema jetzt wieder behandeln soll. In zwei Ausschüssen wurde das Thema bereits angesprochen. Der Verein Bürgerbündnis hat in den Ausschüssen einen Text von Herrn Puhle verlesen lassen. Weiterlesen →

Die hohe Schule der Meinungsmanipulation

Michael Wolff zeigt der Welt wieder einmal, wie man die Meinung von Menschen manipulieren kann. In den Beiträgen auf seiner Internetseite www.schulzendorfer.de werden Themen fürchterlich aufgebauscht, ohne dass es tatsächlich ein berichtenswertes Ereignis gibt. Dinge werden angedeutet und der Leser verbindet mit den präsentierten Begriffen einen Zusammenhang, den es gar nicht gibt. So funktioniert das: „Schimmel in der Kita?“ Allein diese Frage reicht aus, dass der Leser in seinem Kopf abspeichert, dass es in der Kita Schimmel gibt und alle Kinder gefährdet sind. Weiterlesen →

Wer hat Angst vorm bösen Wolf(f)?

Wer sich mit dem Wolf(f) anlegt muss mit bitteren Konsequenzen leben. Diese Erfahrung musste bereits die Gemeindevertreter Dieter Gronau und Andreas Hoffmann machen. Jüngstes Beispiel ist nun Sabrina Anlauf. Frau Anlauf ist ganz neu im Gemeinderat und schaut kritisch auf Dinge, die andere inzwischen als selbstverständlich ansehen. So möchte Frau Anlauf beispielsweise nicht, dass Fotos von ihr im Internet erscheinen, schon gar nicht auf der Seite www.schulzendorfer.de. Weiterlesen →

Worum geht es Politikern eigentlich?

In der MAZ vom 1.11.2012 war zu lesen, dass in der Landtagsfraktion der CDU die Wahl der Vizechefin in Frage gestellt wird. Die Wahl soll manipuliert worden sein. Vor wenigen Tagen wurde berichtet, dass bei der Wahl der Bundestagskandidaten vermehrt Eintritte (Familienangehörige?) in die Partei in einem Bezirk verzeichnet wurden und man dies als Beeinflussung der Wahl gewertet hat. Weiterlesen →

Was ist schon Wahrheit? Ein Kommentar

Auf der Internetseite der Gemeinde Schulzendorf steht, dass Michael Wolff im Rechtsstreit um seine Veröffentlichungen auf Schulzendorfer.de verurteilt wurde, falsche Aussagen zu löschen. Wenn ich das richtig deute, wird aus dem Urteil zitiert. Herr Michael Wolff sieht das aber anders. Er sprach in seinem Beitrag vom 23.03.12 vom Maulkorberlass. Weiterlesen →

Maulkorb, Wahrheit, Zensur und Manipulation

Die Schulzendorferin hat folgenden Leserbrief erhalten:

„Liebe Schulzendorferin,

erbost musste ich den Artikel Ausschusssitzung: In der Kitadebatte rastete Bürgermeister Mücke aus! (auf der Internetseite www.schulzendorfer.de, die Red.) lesen. Er ist halt so geschrieben, das die geistig Minderbemittelten mit ihren Kommentaren sich wieder auf „Anti Mücke“ einschießen konnten. Ich wollte dazu was schreiben, leider wurde dieser Kommentar nicht veröffentlicht: Weiterlesen →