Gemeinderat tagte mit langer Tagesordnung

Gemeinderat im Rathaus

In der vergangenen Woche kam der Gemeinderat zu seiner geplanten Sitzung zusammen und hatte eine lange Tagesordnung. Mit gleich fünf Tagesordnungspunkten sollten sachkundige Bürger berufen werden. Neue und alte Namen werden da gehandelt. Interessant ist, dass der sachkundige Bürger Katzschner bisher in den Bereich Finanzen und Wirtschaft sachkundig war. Neuerdings ist er sachkundig in den Feldern Soziales, Bildung, Kultur und Sport. Wahrscheinlich hat sich Katzschner weitergebildet.

Es gab auch zwei Punkte, die sich mit der Zukunft der Butze befassen sollten. Ein Vorschlag ist, wieder einen Verein für die Bewirtschaftung zu gewinnen. Ein anderer möchte die Gemeindeverwaltung als Betreiber haben. Warum das bisherige System geändert werden muss, ist nicht bekannt geworden. Das Ergebnis der Abstimmungen ist auf der Internetseite der Gemeinde nicht zu finden. Im Chat des Kulturklubs soll zu lesen sein, dass man sich über die Vereinsvergabe freut und sich an der Ausschreibung beteiligen möchte.

Lustig ist auch der Vorschlag, prüfen zu lassen, ob in man der August- Bebel-Straße und der Wiesenstraße (so eine Straße gibt es in Schulzendorf gar nicht) solarbetriebene Laternen aufstellen könnte. Da ist doch fraglich, ob im Winter genug Helligkeit besteht, um die Laternen aufzuladen. Eine Alternative sollen windbetriebene Laternen sein. Wie kann man nur auf solch eine Idee kommen? Schulzendorf liegt doch nicht an der See, der Wind würde doch niemals für eine Beleuchtung reichen. Der dritte Vorschlag sind batteriebetriebene Laternen. Wenn man überlegt, wie oft die Geschwindigkeitsanzeigen in den Straßen nicht gehen, weil die Batterien alle sind, müssen batteriebetriebene Laterne vielleicht täglich neue Batterien bekommen. Wer soll das leisten?

Diese Vorschläge kommen von der neuen Truppe im Gemeinderat „gemeinsam für Schulzendorf“. Als einfacher Mensch würde man wohl vermuten, dass die Laternenideen nichts taugen. Aber wahrscheinlich möchte man jeder Idee eine Chance geben und kein Denkverbot verhängen. Naja, ein Denkverbot ist es nicht, wenn man vor der Äußerung einer Idee mal überlegt, wie sehr diese Idee wirklich umsetzbar ist.

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