Spielplatz in Schulzendorf

 

Bald wird es einen Spielplatz in Schulzendorf geben. Eine junge Frau setzt sich dafür ein, stand in der Zeitung. Das ist doch toll.

Es gibt aber auch andere Schulzendorfer, die daran wieder etwas schlechtes finden. Zum Beispiel Jörg P. (Name von der Redaktion geändert) aus dem Eichberg. Jörg P. ist ratlos! Er findet es schlecht, einen Spielplatz in einem Lärmklo zu errichten. Jörg P. bezeichnet seinen Wohnort als Lärmklo, weil er durch den Flughafen massiv verlärmt werden wird. Das kann man den Kindern nicht zumuten, sie dürfen nicht unter enormen Lärmbelastungen spielen. Sein Ziel ist es, den Eichberg abzusiedeln. Dann braucht man dort auch keinen Spielplatz mehr. Jörg P. hat sich bereits an einen Gemeindevertreter seines Vertrauens gewandt, der in der Gemeindevertretung die Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) erwirken soll. Ein neuer FNP soll den Eichberg nicht mehr als Wohngebiet sondern als Lärmerwartungsgebiet ausweisen. Damit würde auch der Standort des Spielplatzes gestrichen. Vielleicht soll das Lärmerwartungsgebiet dann auch gleich Lärmklo heißen.

Was fängt man mit diesen Aussagen an? Die Redaktion von Schulzendorferin.de hat dazu einen bekannten Psychologen befragt. Herr Prof. Dr. Ellmenbach, Fachmann der Verhaltenspsychologie, sagt dazu: „ Hier handelt es sich um einen sehr interessanten Fall der Tiefenpsychologie. Der Patient (Jörg P., die Red.) weist ein deutliches Zeichen einer gestörten Kindheit auf. Eine zu enge Bindung zu der Mutter führte zu einem besonderen emotionalen Verhältnis zu den eigenen Exkrementen. Häufige Folge ist, die Bezeichnung des eigenen Heims als Klo. In der Kindheit und Jugend erkennt man diese Menschen bereits als Sonderlinge, die kaum soziale Kontakte haben, niemals lachen und die ihre Mitschüler oft als unwissende, oberflächliche und naive Idioten betrachten. Ihnen wird ein ausgeprägtes Sendungsbewusstsein nachgesagt. Als Erwachsene leben sie meist eigenbrödlerich und zurück gezogen, oft allein mit der eigenen Mutter.“ Was sagt uns aber die Stellungnahme des Herrn Professor? Auch nichts!

Also freuen wir uns einfach über einen Spielplatz.

 

Uwe, die Schulzendorferin

8 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Es laufen in Schulzendorf viele von dieser Spezies herum.
    Nachts formieren sie sich heimlich am Abhang, bekleidet mit Leinensäcken, barfuß und komischen Transparenten.
    Dem Ordnungsamt sind die Hände gebunden, wegen der Demokraten.
    Beobachter sprechen von Treffen mit einer Teilnehmerzahl von > 1436.
    Schulzendorfer seid wachsam…

  2. @ Pazipanius
    ich habe am Abhang auch Auffälligkeiten bemerkt.
    Dort wurde beim letzten Vollmond um ein Feuerchen getanzt.
    Sie sangen immer: ,,Heute tanzen wir, morgen rebellieren wir, übermorgen holen wir uns das BER- Kind „.
    Was hat das zu bedeuten? Sollte die Brandenburger Verbraucherzentrale darüber informiert werden?

  3. Dieser Beitrag ist in jedem Fall daneben. Erstens ist es – spätestens seit dem Fall der Mauer – ein Unding, jemand wegen einer bestimmten Auffassung als Patienten, also behandlungsbedürftig hinzustellen.
    Zweitens dürfte man, wäre er einer, nicht öffentlich auf ihm herumhacken, sondern müsste andere, genesungsunterstützende Wege im Umgang mit ihm finden.

    Drittens ist das übliche Mittel für engagierte, von Sachkenntnis geprägte, notorische Nörgler, sie möglichst selbst in verantwortliche Positionen zu bringen, weil sie dann lernen, dass manches nicht so einfach umzusetzen ist, wie man dachte und ihr Engagement in konstruktivere Bahnen lenken können.

    Viertens möchte ich ganz deutlich sagen: Er hat recht! Da der Großflughafen irrsinnigerweise an diesem Standort durchgeboxt wird, gehört der Eichberg abgesiedelt. Der Überzeugung war ich von Anfang an. Liebend gerne lasse ich mich diesen Sommer eines Besseren belehren, aber ich fürchte …

    Für den Spielplatz stehen andere, etwas weniger ungeeignete Standorte zur Verfügung.

  4. Fragen an Sie ,Frau Goymann,

    wann wurde der Flächennutzplan beschlossen?
    Wo kann das Protokoll dazu eingesehen werden?
    Wurde namentlich abgestimmt?
    Haben Sie für oder gegen den FNP gestimmt?
    Speziell der Platz am Abhang ist für uns von großem Interesse.
    Ein einfaches Ja oder Nein reicht uns.

  5. Sehr geehrte Frau Goymann,

    vorab: Ich achte Sie als Person sehr und schätze Ihre Arbeit als Gemeindevertreterin hoch ein. Ihre Kritik zum Beitrag in allen Ehren. Vielleicht ist es ja als Satire leichter zu verstehen. Es handelt sich hier m.E. um eine reine Meinungsäußerung zu einer fiktiven, zumindest jedoch anonymen Person. Wenn Sie auf Wahrheit oder Wahrhaftigkeit, politische Korrektheit, faire Berichterstattung über Schulzendorf und so weiter Wert legen, schauen Sie doch mal in andere Blogs mit dem Namen „Schulzendorf“. Da haben Sie ein unerschöpfliches Betätigungsfeld. Bitte äußern Sie sich auch in diesen Medien ebenso kritisch und engagiert!

    Jüngst wird in Schulzendorfer.de gerade wieder eine Krise herbei geschrieben. Unter dem Motto „Nachrichten rund um Schulzendorf“. Auch wenn die dann aus Nordkorea oder Sibirien und der dortigen Eisenbahn stammen. Leider erlaubt das Gesetz die Verbreitung von Unwahrheiten, sobald diese durch einen Presseausweisinhaber geschrieben werden (die Nachrichten über sibirische Eisenbahnen und Nordkorea könnten ausnahmsweise sogar stimmen). Ente heißt das dann. Und bei der Anzahl der Enten nimmt Schulzendorf einen Platz ein, welcher in das Guinnessbuch gehört. Aber vielleicht haben die Herausgeber dieses Rekord-Buches längst bemerkt, das die Entenfabrikanten und deren fleißig schnatternden Jungen in Wirklichkeit alle nur mit der Stimme eines einzelnen Wolffes sprechen und der ganze Sinn darin besteht, dem großen Rechten Wolf immer wieder eine Plattform zu bieten. Langfristige Strategie nennt sich das.

    Sie als Gemeindevertreterin können mir bestimmt die Frage beantworten: Geht es bei der morgigen Veranstaltung um eine Krise? Im übrigen steht Ehrlichkeit und Wahrheitsliebe natürlich in keiner Stellenbeschreibung für Journalisten, echten oder welchen mit Geltungsdrang und Profilierungssucht aus der rechten Ecke, welche die Pressefreiheit nur ausnutzen. Ob das nun von einer kaputten Kindheit, vorenthaltener Elternliebe oder sonstigen Unwägbarkeiten des Lebens kommt, sei dahingestellt. Manchmal sind die vielleicht auch wirklich einfach nur krank. Da kann man kaum etwas machen. Nur wachsam sein, wegen der Ansteckungsgefahr. Sonst wird Frau ganz schnell infiziert, trotz guten grünen Vorsätzen. Für Distanzierungen Ihrerseits gibt es also viel Raum und Notwendigkeit. Nutzen Sie bitte auch diesen. Andernfalls wäre Ihre Meinungsäußerung hier nur deplaziert.

    Ein Wähler

    Anmerkung der Redaktion Schulzendorferin.de: Lieber User „Ein Wähler“, wie wir aus ganz ganz sicherer Quelle erfahren haben, werden auf der von Ihnen genannten anderen Schulzendorfer Internetseite Kommentare durch den Betreiber zensiert, wenn sie ihm unliebsam sind. Vielleicht gehört ja Frau Goymann auch zu den Personen die dort ihre Meinung nicht zum Besten geben dürfen.

  6. @Redaktion

    Sie haben Recht, was die Zensur auf schulzendorfer.de betrifft.
    Und ja, nach Ihrem Hinweis halte ich es für durchaus möglich, das auch eine Gemeindevertreterin, die nicht ins rechte Schema der Seite passt, zensiert wird.
    Ein Wähler

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