Stichwahl in Wildau

Die Wahl zum Bürgermeister oder Bürgermeisterin in Wildau ergab am 5. Mai noch kein Ergebnis. Die SPD-Kandidatin Homuth und der Linkenkandidat Mnich gehen in die Stichwahl.

Beachtenswert ist das Ergebnis für den in Wildau unbekannten Kandidaten Matthias Mnich, der ja erst kürzlich aus Eichwalde nach Schulzendorf gezogen ist. In Eichwalde saß er schon im Gemeinderat, in Schulzendorf will er in den Gemeinderat und der Stadtrat in Wildau ist für ihn offenbar als Bürgermeister auch sehr interessant. Vergangene Wahlen zum Landrat im Oberspree-Lausitz-Kreis oder zum Bundestag waren offensichtlich nicht erfolgreich für den Rechtsanwalt. In den Gemeinderat Eichwalde zog er auch nur als Nachrücker ein. Es sieht ja ganz so aus, als ob Mnich bei den Linken der Mann für alle Fälle ist. Je nach dem wo eine Wahl stattfindet, schickt man Herrn Mnich ins Rennen. Ist er ein Lückenbüßer? Hat die Linke keine Kandidaten mehr, die wirklich wollen?

In Wildau scheint es ja eine treue Linkenwählerschaft zu geben. Als Unbekannter in die Stichwahl zu kommen und zuvor nur einige Plakate aufgehängt zu haben, ist schon ordentlich. Sollte der Kandidat die Wahl ernst nehmen, muss er jetzt aber noch eine Schippe drauf legen. Fraglich ist, ob er dann noch Zeit haben wird, sich in Schulzendorf zu präsentieren. Übrigens kann er gleichzeitig Bürgermeister von Wildau und Gemeinderat in Schulzendorf sein. Das ist nur eine Kuriosität, die die Wahlen am 26. Mai in dieser Region bringen werden. Man darf gespannt sein.

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