In der vergangenen Woche tagten gleich zwei Ausschüsse des Gemeinderats Schulzendorf gemeinsam, um ein Problem zu lösen. Auf der Internetseite der Gemeinde wurde über die Veranstaltung berichtet und die Diskussionsthemen benannt. Schulzendorf benötigt Grundschulplätze und Schönefeld will diese und weitere für sich in Schulzendorf bauen. Ein Drittel der Schule soll für Schulzendorf gebaut werden. Dazu gehört auch eine Sporthalle, die auch von Schulzendorfer Vereinen genutzt werden könnte. Die Errichtung des Drittels muss Schulzendorf aber nicht sofort bezahlen, sondern trägt die Kosten in jährlichen Raten über 40 Jahre ab. Besser könnte es für Schulzendorf nicht laufen. Zumal es wohl auch keine Alternativen gibt, so der Text auf der gemeindlichen Internetseite. Trotzdem war ein Gemeinderatsmitglied dagegen. Dr. Schröder vom Bürgerbündnis hat sich dagegen ausgesprochen. Man erfährt aber nicht, wie er die Kinder unterbringen will, die zukünftig noch hier geboren werden oder zuziehen und hier zur Schule gehen wollen.
Es heißt, dass mit der Grundschule wohl auch eine Oberschule in Schulzendorf entstehen könnte. Das wäre ein weiteres Argument für das Projekt. Natürlich muss man sich auch überlegen, wie so ein Projekt finanziert werden kann. Wenn nicht mehr Einnahmen zu erwarten sind, muss eben gespart werden. Vielleicht muss man noch eine Weile auf Straßenbeleuchtungen und Gehwege verzichten, damit die Kinder hier im Ort zur Schule gehen können. Das Thema wird wohl noch einige Diskussionen verursachen.
