Flughafen eröffnet erst am 27. Oktober 2013

Nun ist es raus, der Flughafen BER eröffnet erst im Oktober 2013. Wieder einmal ist die Inbetriebnahme verschoben worden. Noch immer werden der Öffentlichkeit fadenscheinige Gründe präsentiert, man spricht von Problemen mit der Brandschutzanlage.Die Schulzendorferin kennt die wahren Gründe.

Aus gut unterrichteten Kreisen hat die Schulzendorferin das neue Nutzungskonzept des BER erfahren. Der Flughafenbetrieb wird in Zukunft nur eine nebensächliche Rolle spielen. Der momentane Betrieb in Tegel zeigt, dass der Flughafen Tegel auch höhere Belastungen aushalten kann. In Schönefeld wird nur der Regierungsflughafen entstehen, damit es Frau Merkel nicht mehr so weit zu ihrem neuen Haus am Zeuthener See hat. Außerdem werden dort noch die Postflugzeuge landen und eine zentrale „Briefdiebstahlstelle“ eingerichtet, damit es Briefträger, die gerne die Post fremder Menschen sammeln und lesen, nicht mehr so schwer haben, ihrem Hobby zu folgen.

In dem neuen Terminal wird eine Indoor-Beachvolleyballanlage mit sieben Feldern errichtet. Nach dem erfolgreichen Abschneiden der Deutschen Beachvolleyballer bei den Olympischen Spielen und nach dem neuen Plan, in Schulzendorf eine Beachvolleyballanlage zu bauen, ist das eine gute Entscheidung. Denn die Realisierung dieses Planes in Schulzendorf wird sicher einige Zeit auf sich warten lassen. Wie bisher bekannt wurde, streiten sich die Vereine SV Schulzendorf und SG Schulzendorf über den Standort solch einer Anlage. In der Gemeindevertretung wird ordentlich Lobbyarbeit geleistet. Es gibt Gemeindevertreter, die Mitglied in dem einen Verein und andere in dem anderen Verein sind. Dann sind die Fragen zur Finanzierung nicht geklärt. Aus CDU-Kreisen ist zu hören, dass große Probleme mit der Abschreibung entstehen werden, was auch immer das bedeuten mag. Es hört sich erst einmal ganz schön wichtig an.

Die Beachvolleyballanlage soll auf der Aschenbahn des Sportplatzes entstehen. Die Abgeordneten vom Bürgerbündnis beklagen die Zerstörung der Natur durch dieses Projekt. In der vergammelten Aschenbahn sollen sich inzwischen seltene Käfer und Raupen angesiedelt haben, deren Lebensraum durch die Errichtung einer Beachvolleyballanlage zerstört werden würde und diese Tierarten vom Aussterben bedroht werden.

Bei der SPD ist man vollkommen desinteressiert. Da treibt kein Abgeordneter Sport, also ist ihnen so ein Projekt „wurscht“. Man hört aber, dass die Abgeordneten der SPD gerne den Sand für die Anlage haben möchten, damit der ganze Sportplatz in einen Strand verwandelt werden kann. Immerhin ist der Sportplatz ein Wassergrundstück.

Bei den Linken wird die geplante Beachvolleyballanlage sehr konzentriert diskutiert. Muss man doch Gründe finden, die dagegen sprechen, aber selber will man dafür sein. Die Fachleute in den wichtigen Ausschüssen werden es schon richten. Bestimmt wird das Terminal des BER eher eine Beachvolleyballanlage als der Sportplatz in Schulzendorf.

Uwe, die Schulzendorferin

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Schulzendorf wird immer attraktiver. Beachvolleyball ist super. Die Anlage ist das Eine. Problematischer ist die Wartung und Pflege. Um die Entscheidung zu erleichtern, könnte man ja beim Bund (Mitgesellschafter des BER) beantragen, zum Sandsieben die bis dahin hoffentlich abgewickelten MitarbeiterInnen von Verfassungsschutz und MAD einzusetzen. Die könnten bei der Gelegenheit auch gleich die seltenen Käfer, Raupen und Maulwürfe aussortieren.

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