Ein aktuelles Thema – die NPD

 

In der Ausgabe der MAZ vom 30.03.2012 beschäftigten sich vier Meldungen mit der NPD und den Neonazis. Da wurde vom beträchtlichen Zulauf der Neonazi-Szene, vom NPD-Verbot, vom Zusammenhang von Neonazis mit einem Versicherungsbetrug und von kickboxenden Neonazis berichtet. Bundesweit wird ein NPD-Verbot vorbereitet, die V-Leute werden abgezogen. Offensichtlich muss man über Neonazis und die NPD sprechen.

Warum hat die Neonazi-Szene einen Zulauf? Sicher kann der Verfassungsschutz dies erklären. Ein Grund für den Zulauf der Neonazi-Szene und für Sympathien für die NPD könnte das Veröffentlichen von NPD-Gedanken auf scheinbar harmlosen Internetseiten sein. Michael Wolff präsentiert das rechte Gedankengut des Herrn Knuffke auf seiner Internetseite www.schulzendorfer.de. Herr Knuffke postet dort seine Meinung.

Gern behauptet Herr Wolff, dass er die NPD-Sprüche wegen der Meinungsfreiheit auf seiner Seite abbildet. Man müsse sich damit auseinander setzen und kann diese Meinungsäußerungen nicht einfach unterbinden. Natürlichen seien die Inhalte entschärft.

Seltsam ist, dass Herr Wolff andere Beiträge auf seiner Seite unterbinden kann. Die Schulzendorferin hat darüber berichtet. Die Meinungsfreiheit scheint Herrn Wolff bei den Beiträgen von Herrn Kuffke sehr wichtig zu sein. Auf jeden Fall ist ihm nicht jede Meinung wichtig. Die von Herrn Knuffke schon.

Jeder, der bei Herrn Wolff einen Kommentar postet stellt sich dabei mit Herrn Knuffke auf eine Stufe, so lange sich Herr Wolff nicht klar von der Neonazi-Szene distanziert und die Knuffkesprüche nicht mehr präsentiert. Herr Wolff kann sich erklären, wenn er es denn auch wirklich will!

Vor nicht all zu langer Zeit hat schon der Oktoberklub musikalisch gefordert: „Sag mir wo du stehst!“

Wo stehst Du, Michael Wolff?

 

Uwe, die Schulzendorferin

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Schulzendorferin,

    ich gehe davon aus, das wir einer Meinung sind, wenn es um rechtsradikales Gedankengut geht. Das ist zu verachten. Ich möchte mich nur ungerne mit Knuffke auf eine Stufe stellen lassen. Ich bin bemüht mit meinen Kommentaren beim schulzendorfer, etwas Niveau und Aufklärung einzubringen. Was mich wundert, und ich finde das sollte auch mal gesagt werden, besagter Schreiber ist gar nicht aus Schulzendorf. Die Nachbargemeinde Eichwalde hat ebenfalls eine „Zeitung“. Nur seltsam das es dort nichts von Knuffke gibt.
    Woran mag das liegen? Der schulzendorfer ist meiner Meinung nach nicht bemüht einen sachlichen Journalismus zu bieten. Er ist auf Konfrontation aus und da kommt Knuffke gerade richtig. Ich vermute das der schulzendorfer sich über die Bildzeitungswerbung auf der Seite finanziert. Ich halte Herrn Wolff für etwas naiv und narzisstisch, der sich darin suhlt wie gut doch seine Seite läuft. Leider ist das sehr dumm und niveaulos. Ich sehe darin auch die Gefahr, das eine Plattform für Nazis geschaffen wird. Mein Bestreben geht auf jeden Fall dahin, immer wieder darauf hinzuweisen und in diesen miesen, hetzenden Journalismus etwas Aufklärung zu bringen. Ich hoffe das auch einige schulzendorfer Leser das lesen, da Herr Wolff einen solchen Kommentaren wohl kaum freischalten wird.

    weiter so tapfere Schulzendorferin…..

    Anmerkung der Redaktion Schulzendorferin.de: Liebe happysad, nach unseren Informationen lebt der Nazi Frank Knuffke in Schulzendorf. Er hat jedoch sein Unternehmen in Eichwalde.

  2. Liebe Schulzendorferin, liebe Mitlesenden,

    was rechtes Gedankengut anbelangt sind wir einer Meinung. Ich möchte hier nur mit meinem Beispiel die Aussage unterstützen, dass es mit der Meinungsfreiheit beim Schulzendorfer nicht so weit her ist. Auch einige meiner Beiträge wurden nie veröffentlicht. Darauf schrieb ich eine Anfrage an den Schulzendorfer, die Antwort lautete:

    „Lieber User von Schulzendorfer.de, Ihre Beiträge wurden durch die Redaktion nicht veröffentlicht. Wir bitten um Ihr Verständnis.
    Vielen Dank. Gerlinde Sauer
    Redaktion Schulzendorfer.de“

    Darauf schrieb ich folgende Mail:

    „Sehr geehrte Frau Sauer,
    vielen Dank für Ihre Mitteilung, die so unglaublich überflüssig ist, weil: Ich habe gemerkt, dass Sie meine Beiträge nicht veröffentlicht haben. Bleibt bei mir die Frage: Warum? Habe ich jemanden beleidigt, bin ich ausfallend geworden? Was habe ich getan, dass meine freie Meinung bei Ihnen nicht publiziert werden darf? Ich hatte wirklich auf ein technisches Problem gehofft oder gedacht, dass Sie, die die Seite wahrscheinlich eher als Hobby betreiben, noch keine Zeit gefunden hatten, die Artikel zu veröffentlichen. Aber jetzt gestatten Sie mir die Frage: Ist das Zensur? Und wenn ja, warum?
    Um eines nochmal deutlich zu machen, weil es Ihnen, wie mir scheint wichtig ist: Ich bin nicht der Bürgermeister. Bin weder verwandt, verschwägert oder so mit ihm. Sie kennen Ihn mit Sicherheit besser, als ich. Was genau ist Ihr Problem mit meinen Beiträgen?
    Einen schönen Abend,
    Gently“

    Auf diese Mail bekam ich nie eine Antwort. Und ich glaube wirklich, dass ich nur eine moderate, keine extreme, Meinung geäußert habe und ich halte mich durchaus für jemanden, der sich an die Netquette hält. Deshalb gilt auch meinerseits: Weiter so tapfere Schulzendorferin – und bitte: keine Zensur.

    Regnerische Grüße

  3. Zur Illustration der Haltung des Betreibers von „Der Schulzendorfer.de“ im Hinblick auf nazistisch gefärbte Beiträge in seinem Blog.

    Ich hatte im Zusammenhang mit einer Wortmeldung von Herrn Knuffke einen Kommentar gepostet, in dem ich auf zwei Zeitungsartikel (aus „Süddeutsche Zeitung“ und „taz“) aufmerksam machte, in denen die von dem damals gerade verurteilten Nazi Axel Möller betriebene „Weltnetzseite“ (von Herrn Knuffke gerühmt) näher dargestellt wurde. Dort hätten sich die Besucher und Beiträger des „schulzendorfers“ ein Bild von der Geisteswelt der Rechtsextremen machen können. Mein Hinweis wurde im „schulzendorfer“ nicht veröffentlicht.
    Auf eine Anfrage nach den Gründen beim Betreiber des „schulzendorfers“ erhielt ich die Antwort „Bitte, Herr Wiesenthal!“, was ich als Anspielung auf den bekannten österreichischen Kämpfer gegen die Nichtahndung von Naziverbrechen verstehen musste.
    Über die Interpretation dieser Einlassung bin ich mir durchaus im Unklaren. Als Unterstützer der Neonazi-Szene empfinde ich Herrn Wolff nicht unbedingt, jedenfalls nicht willentlich und wissentlich!?

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