Im Ritterschlag werden Minihäuser gebaut, Zuzug von mehr als 5000 Menschen nicht unwahrscheinlich

Auf dem Feld Ritterschlag an der Thälmannstraße stehen seit längerer Zeit Baukräne und die ersten Baukörper entstehen. Die Investoren wollen dort Einfamilienhäuser und Reihenhäuser bauen. Doch unter dem Begriff Reihenhäuser kann man vieles verstehen. Es besteht die Vermutung, dass es Reihenhäuser sein werden, die sehr schmal sind, damit viele Wohnungen verkauft werden können. Aus internen Kreisen wurden der Redaktion DIE SCHULZENDORFERIN Beispielbilder zugespielt. Ein Bild zeigt eine Reihenhausanlage, die bereits in Thüringen gebaut wurde und hier genau so errichtet werden soll. Reihenhäuser mit einer Frontbreite von unter fünf Meter. Zwei Etagen, weniger als 60 Quadratmeter Wohnfläche, winzige Zimmer, kleines Bad. Wenn man das entsprechend hochrechnet, muss man mit einem Zuzug von mehr als 5000 Menschen rechnen. Was das für Schulzendorf bedeutet, kann man sich leicht ausrechnen. Keine freien Parkplätze mehr beim Einkaufen, keine freien Plätze mehr in den Kitas und keine freien Plätze mehr in der Schule. Wartelisten bei den Ärzten und Verkehrschaos auf den Strecken nach Berlin. Bei der Planung der Wiesenbebauung hat man offensichtlich gepennt. Der Gemeinderat, der das damals beschlossen hat, war nicht sehr weitsichtig. Der heutige Gemeinderat hat auch nicht die Absicht, etwas daran zu ändern. Für Schulzendorf bedeutet das das Ende der Idylle und Lebensqualität.

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  1. Wasn für Idylle? Endlich passiert was in dem Kaff! Wenn die Gentrifizierung nur halbwegs gut geplant wäre, könnten wir uns in zehn Jahren alle gegenseitig auf die Schultern klopfen wie schön wir es endlich haben. Aber erstmal sieht es ja nicht so prächtig aus. Mit der Weitsicht was Zuzug mit sich bringt. Und so…

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