Wieder Alleingang vom Bürgermeister

DIE SCHULZENDORFERIN hat Informationen zugespielt bekommen, dass der Bürgermeister wieder einmal schwerwiegende Entscheidungen getroffen hat, ohne den Gemeinderat zu informieren oder zu fragen. Das Projekt ist noch immer geheim, aber DIE SCHULZENDORFERIN weiß bescheid! Der Bürgermeister hat Bananenbäume aus Australien eingekauft und einschiffen lassen, die er in der geplanten Parkanlage im Wohngebiet Ritterschlag pflanzen lassen will. Dies sei schon bis ins Detail mit der Firma Bonava, die den Ritterschlag bebauen will, abgesprochen. Bis zu 25 Bäume sollen es sein, die sich dort zu einer kleinen Plantage entwickeln sollen. Bereits in den nächsten Tagen sollen die Bäume gesetzt werden. Die milde Winterzeit ist gerade ideal. Gerade wegen des milden Wetters, musste die Aktion jetzt schnell durchgeführt werden. Die Bananenbäume können nur in der Sommerzeit aus dem Boden genommen und verschifft werden. Außerdem müssen sie bei einer Außentemperatur von nicht unter fünf Grad wieder gepflanzt werden. Das wird hier in den nächsten Tagen der Fall sein. Danach kann dann diese besondere Züchtung auch Frost ertragen.

Schon der Kauf und der Transport sollen um die 17000 Euro gekostet haben. Die Pflege wird für die nächsten zwei Jahre noch einmal 12000 Euro verschlingen. Über Geschäfte in solchen Größenordnungen darf der Bürgermeister gar nicht selbst entscheiden. Der Gemeinderatschef Burmeister soll mächtig sauer sein und der Ortsentwicklungschef Kolberg, der sogar über enorme botanische Kenntnisse verfügen soll, soll genervt sein. Er müsste wissen, dass die Aktion aus botanischer Sicht genau so erfolgreich sein wird. Wenn alles wirklich klappt und in einigen Jahren in Schulzendorf wirklich Bananen geerntet werden könnten, würde ihm das gar nicht passen, denn der Bürgermeister soll keine Erfolge erzielen.

Es soll auch schon eine Garten AG in der Schule geben, die die Plantage später übernehmen soll. Auch in diese Arbeitsgemeinschaft soll der Bürgermeister einige Summen gepumpt haben. Damit wollte er sich wohl bei den Kindern und den Eltern für die nächste Wahl beliebt machen. Der Skandal wird sicher in den nächsten Tagen öffentlich werden. Mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde ist dann sicher wieder zu rechnen.

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