Werden Prominente mit Zeitungsfotos veräppelt?

 Der KAWE Kurier zeigte in seiner Ausgabe vom 12. März Fotos mit bekannten Persönlichkeiten, die seltsame Details aufweisen. Sollten damit die Persönlichkeiten verulkt werden?

Auf der Titelseite sah man das Foto vom Bürgermeister der Stadt Königs Wusterhausen, Herrn Dr. Lutz Franzke, der dem Start zum Frauenseelauf beiwohnte. Auf dem Bild erkennt man im Hintergrund den Arm einer Person, in deren Hand ein Fotoapparat gehalten wird. Offensichtlich wurde der Bürgermeister auch noch von der anderen Seite fotografiert. Das gesamte Bild sieht sehr ulkig aus. So, als wenn der Bürgermeister in allen Lebenslagen von Knipsern verfolgt wird. Hat die Redaktion des KAWE Kuriers dieses Detail nicht gesehen? Wollte sich die Redaktion über den Bürgermeister lustig machen?

Auf der zweiten Seite der Ausgabe findet man ein weiteres lustiges Foto. Dargestellt werden die Kandidaten der Schulzendorf-CDU, die sich zur Wahl zur Gemeindevertretung stellen. Der Fotograf hat sich da auch einen Spaß erlaubt. CIMG4006

Er lässt den CDU-Chef Hans-Joachim Kollberg einen gelben Schal der FDP tragen. Dem Herrn im Hintergrund, der mit einem schwarzen Hemd und weißem Schlips wie ein Türsteher oder Leibwächter aus dem Milieu wirkt, wächst ein Straßenschild aus dem Kopf. Vor die Gruppe hat man einen Schuljungen gestellt, der wohl für die Familienfreundlichkeit der Partei herhalten soll. Die Damen durften vermutlich ihre Jacken nicht anbehalten, denn warm war es bei der Aufnahme wohl nicht. Das kann man nach den dicken Jacken der Männer schließen. In den Hintergrund stellte sich wohl eher ungewollt ein grimmiger Herr, der vermutlich zufällig vorbei kam und ein weiterer Herr sollte wohl sein Gesicht nicht als Ganzes zeigen dürfen. Die Gruppe wäre gut beraten gewesen, einen Profifotografen für die Aufnahme zu gewinnen. Unter dem Text steht, dass das Foto von „M. Wolf“ ist. Zunächst vermutet man, dass es sich hierbei um den Investigativreporter Michael Wolff gehandelt haben muss. So wird es aber nicht sein, denn dann würde ja ein „f“ fehlen.

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  1. Das zeichnet einen Investigativjournalisten ja geradezu aus, dass er ständig seinen Namen wechselt….

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