Gemeinderat plant neue Kita

Wie ein riesengroßer Paukenschlag wirkte die kürzlich bekannt gewordene Nachricht über den Bau einer neuen Kita. Die Chefs des Gemeinderats sollen in einer geheimen Sitzung eine neue Kita beschlossen haben. Diese Kita entsteht im Ortszentrum. Entgegen der bisherigen Pläne, im Ortszentrum weitere Geschäfte zu errichten (DIE SCHULZENDORFERIN berichtete), wird dort eine Kita gebaut. Die Wände stehen schon, bald wird das Dach gesetzt.
Diese Kita soll vom Gemeinderat selbst betrieben werden. Aus sicheren Quellen hat DIE SCHULZENDORFERIN erfahren, dass Frau Winnifred Tauche, Vorsitzende der Linksfraktion im Gemeinderat, die Leiterin der neuen Kita werden soll. Zurzeit soll sie in Berlin im Rathaus Köpenick für die Kitas des Stadtbezirks zuständig sein. Damit erfüllt sie hundertprozentig die Voraussetzungen für die Kitaleitung. Die pädagogische Leitung soll Herbert Burmeister übernehmen. Der gelernte Lehrer hat ein sicheres Händchen in Erziehungsfragen und ein unglaublich entwickeltes Einfühlungsvermögen. Die Bewirtschaftung der Einrichtung soll Aufgabe von Guido Thieke werden. Der großgewachsene CDU-Politiker soll im Bereich Facilitymanagement ein Ass sein. Auch der Fraktionsvorsitzende der CDU, Joachim Kolberg, soll eine neigungs- und eignungsgerechte Position einnehmen. Das Aufgabengebiet konnte aber bisher nicht identifiziert werden. Auf jeden Fall soll er nicht für die Kita arbeiten, denn das könne er ja gar nicht, weil er Rentner oder Pensionär sei. Für die Pflege des Außenbereichs soll der GRÜNE Andreas Körner zuständig werden. Er soll bereits eine ökologische Feinplanung in der Schublade haben. Für die Öffentlichkeitsarbeit soll ein ganz besonderer Fachmann gewonnen werden. Man spricht davon, dass der Medienprofi Michael Wolff bereits angefragt wurde und die Vertragsverhandlungen auf Hochtouren laufen.
Die neue Kita soll Platz für ganz besondere Schutzbefohlene bieten. Ganz oben auf der Liste soll der Bürgermeister stehen. Nachdem er für sein Fehlverhalten ständig gerügt werden musste, soll eine Zwangserziehung vom Gemeinderat angeordnet worden sein. Das ist auch der Grund, nach dem die Kita vom Gemeinderat selber betrieben werden muss. Nur die Gemeinderäte wissen, wie man sich benehmen muss. Weitere Spielkameraden des Bürgermeisters sollen Bernd Thoma, Ramona Brühl, Andreas Hoffmann, Birgit Bausdorf, Christel Pawlik und Bernd Puhle werden. All diese Personen sind besonders auffällig in ihrem Verhalten und müssen nun umerzogen werden.
Über die Umsetzung dieses Projekts wird am kommenden Mittwoch im Gemeinderat entschieden. Die Dringlichkeit ist offensichtlich so hoch, dass unbedingt eine außerordentliche Sitzung einberufen werden musste.

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Das schlägt doch dem Fass den doppelten Boden aus ! Es gibt doch schon eine Kita im Ortszentrum. Die hat sogar eine große Kantine, die derzeit von einem neuen Betreiber aufwendig saniert wird. Wozu brauchen wir in Schulzendorf den noch so einen Luxusbau ! JEMAND sollte mal den Gemeinderat an seine Sorgfaltspflicht erinnern. Joachim – wo bist Du ??!!

    Allerdings gebe ich zu das die Namenswahl für die bestehende Kita wirklich unglücklich war. Unter „RATHAUS“ stellt sich der normale Bürger oft etwas anderes vor als eine Kita. Darum sollten sich die GVler mal lieber kümmern – zumal ja schon Erfahrungen in Umbenennungsdiskussionen bestehen.

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