Entgegen einiger Unkenrufe fand das Osterfeuer doch statt

 Was ging der Gemeindevertreterin Winniefred Tauche wohl durch den Kopf, als sie in einer Sitzung der Gemeindevertretung mutmaßte, die Verwaltung möchte kein Osterfeuer? War das Wahlkampfgeplänkel?

In der besagten Sitzung äußerte sie, man könnte vermuten, die Verwaltung möchte nicht, dass das Osterfeuer stattfindet, weil sie dem Veranstalter einen Ordnungsbescheid mit Auflagen erteilt hat. In diesem Ordnungsbescheid wurde festgelegt, dass der Veranstalter für Toiletten und Parkplätze zu sorgen hat. Außerdem sollte die Musik um 24 Uhr ausgeschaltet werden und die Bewohner am Rande des Festplatzes sollten vor betrunkenen Pöblern geschützt werden. Das war für sie ein klares Zeichen dafür, dass die maßlosen Auflagen das Osterfeuer verhindern sollten. Es fand trotzdem statt. Offensichtlich waren die Auflagen doch nicht so schlimm.14-04 Tauche.

Winniefred Tauche, Gemeindevertreterin

Auch der ehemalige Bürgermeister Dr. Burmeister wetterte in einer Ausschussversammlung mächtig über die böse Verwaltung. Er sollte doch aber wissen, dass die Verwaltung für Ordnung sorgen muss. In seiner Amtszeit gab es wohl keine Ordnungsbescheide. Naja, Willkür eben.

Das Osterfeuer wurde von vielen Menschen aller Altersgruppen besucht. Sie amüsierten sich prächtig. Alles lief glatt. Der Ordnungsbescheid hat sich bewährt. Warum also haben sich Frau Tauche und Herr Burmeister so lautstark beklagt? Spötter meinen, sie sind auf der Suche eines Images für die Gemeindevertreterwahl. Das Image lautet: Wir setzen uns für die armen Menschen ein, die so gemein von der Verwaltung behandelt werden. Offensichtlich haben sie sonst nichts mitzuteilen. Es wäre ja schön, wenn beide das Osterfeuer wenigstens besucht hätten. Dann hätten sie live miterleben können, dass alles gut ablief. Die Schwarzmaler bringen sich in Position, es wird gegen alles gemeckert. Genau solche Gemeindevertreter braucht Schulzendorf nicht. Besser wäre es, beide blickten mal nach vorne und machen sich Gedanken, wo der Weg Schulzendorfs hinführen soll.

 

Uwe, die Schulzendorferin

 

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Also wenn die die „Schulzendorferin“ eines vom „Schulzendorfer“ gelernt hat, dann sind das Fotos, welche die Zielperson anders als glücklich darstellen. Eine eindeutige Sympathiebekundung dem Abgebildeten gegenüber!

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