Alte Gesichter, neue Gesichter

Schulzendorf hat die Gemeindevertretung gewählt. Dort findet man nun alte und neue Gesichter. Nicht mehr im Gemeinderat sind Dr. Werner Effler, Ines Fricke, Thomas Damm, Bernd Puhle, Gernut Franke, Manfred Wendorf, Thomas Fischer, Manuela Schulz, Brigitte Basse, Dieter Stahn, Anna Kesser und Andreas Wilhelm. Die ganze Riege vom Bürgerbündnis wurde abgewählt. Anstatt drei Sitze wird das Bürgerbündnis nur noch zwei Sitze haben und die werden von Herrn Dr. Schröder und Frau Anlauf besetzt werden.

Von den Linken wurde Frau Fricke nicht wieder gewählt. Herrr Dr. Effler und Herr Damm hatten sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Dafür sitzen nun Dr. Burmeister und Frau Mollenschott im Gemeinderat. Die SPD hat anstatt ehemals vier Sitze nur noch zwei. Frau Schulz, Frau Basse und Herr Fischer haben sich nicht mehr der Wahl gestellt, Herr Bäumer hat sich von den Linken(!) aufstellen lassen und wird für sie einen Platz einnehmen. Für die SPD werden nun Bernhard Thoma und Dirk Krölke im Gemeinderat sitzen. Der Grüne Herr Stahn wurde vom Grünen Herrn Körner abgelöst und bei der CDU ist Herr Wilhelm nicht mehr gewählt worden. Die CDU wird weiterhin vier Sitze haben, einen davon besetzt der neue Herr von Salm-Hoogstraeten und einen weiteren Frau Brühl. Die FDP hat keinen Sitz errungen. Die damalige Kandidatin Frau Kesser hat während der Amtszeit das Trikot gewechselt und ist als CDU-Kandidatin nicht mehr gewählt worden. Neu im Gemeinderat sind Schulzendorf pur mit Herrn Hoffmann und Herrn Keller und ein Mensch von der NPD.

Dieses Ergebnis kann vielfältig interpretiert werden. Das Bürgerbündnis wurde abgestraft. Die Linken haben sich mit dem Zugpferd Dr. Burmeister gerade mal so gehalten. Er allein hat mehr als die Hälfte der Stimmen geholt. Die SPD hat sauber verloren. Die ehemaligen Kandidaten standen nicht mehr zur Wahl, die neuen waren wohl zu unbekannt. Die CDU hat etwas zugelegt, fast die Hälfte der Stimmen hat auch nur eine Person geholt. Bitter baden gegangen ist die FDP, die Grünen haben etwas zugelegt und die Verluststimmen der etablierten Parteien haben sich Pur und NPD gesichert. Die NPD wurde bestens von www.schulzendorfer.de unterstützt, in dem der Kandidat dort immer fröhlich seine Parolen loswerden konnte. Ohne Unterstützung schaffte Pur einen Achtnungserfolg von Null auf zwei Plätze. Was werden wir nun im schulzendorfer Gemeindeparlament zukünftig erleben? Was werden die neuen bringen? Werden sie sich eher auf Inhalte konzentrieren oder nur rummosern? Welche Platzhirsche wird es geben und werden sie sich gegenseitig röhren lassen? Es wird spannend werden und bestimmt auch unterhaltsam.

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Herr Franke heißt mit Vornamen Gernut, nicht Gernot.

    Da hat sich doch der Fehlerteufel eingeschlichen. Wir bitten um Entschuldigung.

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